20 tlg. US Science-Fiction-Serie von Larry Cohen ("The Invaders"; 1967-1968).
Als der Architekt David Vincent (Roy Thinnes) sich auf einer einsamen Landstraße verfährt, wird er zufällig Zeuge der Landung eines Raumschiffs. Er bekommt mit, dass Außerirdische vom Planeten Wega neue Planeten suchen, um sie zu kolonialisieren. Die Aliens können menschliche Gestalt annehmen, sich also unbemerkt unter die Bevölkerung mischen. Fortan verbringt David seine Zeit damit, die Menschen von der Existenz Außerirdischer auf der Erde zu überzeugen. Er reist überall dorthin, wo es zu merkwürdigen Todesfällen kam, angebliche UFOs gesichtet wurden oder andere unerklärliche Ereignisse vorkamen. Er selbst lernt, die Invasoren anhand winziger Merkmale zu erkennen: Manche haben leicht verkrümmte kleine Finger. Die Aliens müssen sich regelmäßig unter einer Glaskuppel regenerieren, um ihre menschliche Hülle zu erhalten, andernfalls drohen sie zu verglühen. Das markanteste Merkmal ist freilich, dass diese Außerirdischen kein Herz und somit auch keinen Herzschlag haben, doch es ist ja nicht so einfach, seinen Gegenüber mal eben unauffällig an der Brust abzuhorchen.
Immer wieder gelingt es David, einen Gegner gefangen zu nehmen und zu töten, doch einen Beweis bekommt er damit nicht. Nach ihrem Tod zerfallen die Aliens zu rotem Staub. Etwaige weitere Zeugen der Geschehnisse werden von den Aliens getötet. Mit Edgar Scoville (Kent Smith) findet David aber schließlich einen Partner, der ebenfalls von der drohenden Invasion weiß und mit ihm den Kampf gegen die Invasoren aufnimmt. Er besitzt eine Elektronikfirma und steht nebenbei an der Spitze einer mehrköpfigen Gruppe von Gleichgesinnten, die ebenfalls an die Existenz der Außerirdischen glauben und der Colonel Archie Harmon (Lin McCarthy), der Computerspezialist Lou Carver (John Milford), Bob Torin (Anthony Eisley) und Elyse Reynold (Carol Lynley) angehören.
Die einstündigen Folgen liefen alle zwei Wochen dienstags um 21.05 Uhr. Obwohl die Serie in Deutschland enorme Zuschauerresonanz hervorrief, war sie eine der wenigen Serien, die nie wiederholt wurden. Auch die noch übrigen 23 Folgen aus den USA wurden bei uns nie gezeigt. Der Planet Wega war eine deutsche Erfindung. In der Originalversion kam nie heraus, woher die Eindringlinge stammten. 1995 entstand eine zweiteilige Neuauflage mit Scott Bakula, die Pro Sieben 1997 unter dem Titel "The Invaders - Invasion aus dem All" zeigte.