Lemmi und die Schmöker
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Deutsche Erstausstrahlung: 08.04.1973 (ARD)

Sender: Das Erste, WDR, KI.KA

Lemmi, der Bücherwurm stellt in jeder Sendung ein neues Kinderbuch vor und erzählt kleine Ausschnitte aus diesen Büchern als Geschichte. Wenn es zum wesentlichen Teil des Buches kommt, werden die Zuschauer aufgefordert das Buch zu lesen, um den Rest der Geschichte zu erfahren. Kinder sollen auf diese Weise wieder ans Lesen herangeführt werden...

(Silvia C.)

mit Barbara Capell (Sabine), Hannes Kaetner (Herr Willibald)

Puppenspieler: Gerhard Mensching (Lemmi)

gezeigt bei Hase Cäsar präsentiert: Klassiker des Kinderfernsehens (D, 2004)

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Bücherwerbesendung für Kinder von Friedrich Arndt und Peter Podehl.

Der Bücherwurm Lemmi, eine etwas altkluge und manchmal griesgrämige Stricksocke mit Gesicht, die eigentlich Balduin Percy Hannibal Lehmann heißt und darauf besteht, "Herr Lehmann" genannt zu werden, lebt in einer Bücherei. Dort fallen regelmäßig die Hauptfiguren aus Büchern heraus und lassen die Zuschauer ihre Geschichten erleben. Fräulein Sabine (Barbara Capell) ist die Leiterin der Abteilung, Herr Willibald (Hannes Kaetner) das Faktotum. Durch die Räume schlängelt sich die Schienenbahn "Telelift", auf der Kisten transportiert werden. Und in den Kisten stecken gelegentlich Tücher, auf denen Szenen aus den Büchern erscheinen, wenn Herr Willibald sie hochhält.

In jeder Sendung wurde ein Buch vorgestellt. Dies geschah teils durch die Gespräche zwischen Lemmi und den anderen in der Bücherei, teils durch Spielszenen. Unverzichtbarer Bestandteil war der ausgiebige Einsatz der damals noch recht kruden Bluebox-Technik, durch die die Figuren aus den Büchern in wenigen Zentimetern Größe auftauchten und die Spielszenen auf den Tüchern erschienen. Die erste Folge stellte "Nils Holgersson" und "Karlsson vom Dach" vor und erzählte, wie immer, nicht die ganze Geschichte nach, sondern warb dafür, das Buch zu lesen.

Bis 1979 liefen 32 Sendungen, 1983 gab es 13 neue Folgen. Diesmal lebte Bücherwurm Lemmi auf einem Dachboden, wo er gelegentlich von seinem Freund Andreas (Andreas Kaufmann) besucht wurde. Lemmi wurde nun nicht mehr von einer sympathischen Stricksocke dargestellt, sondern von einer hässlichen orangefarbenen Schaumstoffpuppe. Auch das Konzept war verändert worden. Statt der Tücher und des Telelifts gab es einen Computer. Und das Buch "Der Tag, an dem der Sandmann erwachte" wurde z. B. unter Mitwirkung von Samson aus der Sesamstraße verfilmt.

Die 40-minütigen Folgen liefen an verschiedenen Sendeplätzen. Im Anschluss an die letzte Folge zeigte die ARD im November 1983 noch zwei kurze Making-ofs.

Abdruck mit freundlicher Genehmigung von Michael Reufsteck und Stefan Niggemeier.

im Fernsehen

Zurzeit nicht im deutschen Fernsehen.

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  • FriedrichFriedrich(geb. 1972)schrieb am 21.08.2011:

    Ich hatte insgesamt nur drei Folgen dieser Serie geschaut, wobei zwei davon als Zweiteiler zusammenhingen. In diesem Zweiteiler ging es um die Geschichte des Lügenbarons von Muenchhausen, der hier von Peer Augustinski gespielt wurde,
    und es wurde hier dargestellt, wie dieser auf einer Kanonenkugel saß. Hierbei ließ der WDR dann im zweiten Teil den Fernsehzuschauer einen Blick hinter die Kulissen werfen und es wurde gezeigt, wie man das im Studio getrickst hatte, dass es fuer den Zuschauer zu Hause hinterher so aussah, Münchhausen alias Peer Augustinski würde tatsächlich auf einer Kanonenkugel durch die Lande schweben, waehrend er in Wahrheit auf einer Attrappe, die man auf Schienen bewegte, in einem mit blauen Dekowaenden ausgestatteten Fernsehstudio saß. Man hatte ihn und die Kugel dann in ein anderes Bild eingeblendet, dass es so aussah, als würde er eben wirklich auf einer Kanonenkugel schweben
    In einer weiteren Folge, die ich gesehen hatte, ging es um eine ältere Dame, die auf dem Dachboden eines älteren Wiener Mietshauses lebte und fuer alle Leute unsichtbar war. Lediglich ein Mädchen, das mit seinen Eltetn in dem Haus wohnte, besuchte die alte Dame oft auf dem Dachboden. Irgendwann einmal ging die Mutter hinter ihr her auf den Dachboden und sah dann, wie sich das Mädchen mit einer Geisterstimme unterhielt. Das hatte die Mutter so sehr aufgeregt, dass sie einen Nervenzusammenbruch erlitt. Dann sass das Mädchen mit dem Vater in der Küche und bat um eine Cola, was er ihr aber mit der Begruendung, das sei nichts fuer Kinder, zunächst verweigerte, dann aber beharrlichem Betteln des Mädchens nachgab. Als das Mädchen die Cola dann nehmen wollte, schwebte die Flasche plötzlich weg und die Stimme der ateren Dame sagte zu dem Mädchen: 'Der Vater hat ganz recht.' Hierbei wurde die ältere Dame dann hinterher auch fuer kurze Zeit sichtbar.
    Interessant fand ich bei den drei Folgen, die ich sah, wie immer eine Tafel aus einem alten Radio kam, auf der dann als bewegtes Bild zunächst die Geschichte erschien.

    antwortenantworten

  • gerallemid arndtgerallemid arndtschrieb am 14.02.2011:

    Wie wahr , Lemi und die Schmoecker,war der absolute Renner unter den Kindersendungen.
    War seiner Zeit vorraus ,und das Wort Virtual Reality gabs noch garnicht.

    antwortenantworten

  • AngelaAngela(geb. 1963)schrieb am 03.12.2010:

    Lemmi und die Schmöcker war meine absolute Lieblingsendung!Den Bücherwurm habe ich geliebt in meiner Kindheit,die Geschichten waren immer spannend und immer war es schade wenn es zu Ende ging.Seit 20 Jahren arbeite ich in einer Bibliothek auch ich habe im Büchermagazin jahrelang mit einem Förderband gearbeitet! Lemmi war für mich immer allgegenwärtig! wie schön

    antwortenantworten

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Abstimmungsdaten
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Fan-Durchschnittsalter: 44,4 Jahre

Abstimmungsverlauf

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