32 tlg. US Sitcom von John L. Greene ("My Favorite Martian"; 1963-1966).
Der Zeitungsreporter Tim O'Hara (Bill Bixby) wird Zeuge, wie ein Raumschiff auf der Erde landet. Nun ja, es ist eher eine Bruchlandung, das Ding ist hin, aber der Außerirdische, der herauskrabbelt, scheint einigermaßen heil. Es handelt sich um einen Marsmenschen im besten Alter (450 Jahre), einen Anthropologen namens X-Idgius 12 ½. Tim nimmt den Fremden, der sich äußerlich nicht groß von einem Erdenmenschen unterscheidet, in seinem Apartment in Los Angeles auf und stellt das Raumschiff in der Garage unter, bis es repariert ist, was sich natürlich, wie das immer so ist, ganz schön hinzieht.
Der Außerirdische nimmt den Namen Martin O'Hara (Ray Walston) an und gibt sich fortan als Tims Onkel aus. Tim verzichtet auf die sensationelle Story für die Zeitung und versucht, Martins Identität vor den Nachbarn und Behörden zu verheimlichen, was häufig nur unter größten Mühen gelingt. Onkel Martin kann sich selbst unsichtbar machen, er beherrscht Telekinese, Gedankenlesen und Levitation, wofür er kleine Antennen auf seinem Kopf ausfährt. Die entstehenden unerklärlichen Situationen lassen Tims Vermieterin Lorelei Brown (Pamela Britton) immer wieder an ihrem Verstand zweifeln und den Polizisten Bill Brennan (Alan Hewitt) Verdacht schöpfen.
Beide Hauptdarsteller der charmanten und witzigen Serie fielen später in sehr anderen Serienrollen auf: Aus Bill Bixby wurde Hulk, Ray Walston gab den schrägen Richter Henry Bone in Picket Fences. Für eine Halloween-Folge tauchte er darin einmal kurz als Onkel Martin mitsamt seinen Antennen auf. Die Serie diente auch als Vorlage für eine wenig inspirierte Zeichentrickreihe gleichen Namens sowie 1999 für den Kinofilm "Der Onkel vom Mars" mit Christopher Lloyd und Jeff Daniels.
Das ZDF zeigte nur die in Farbe gedrehten halbstündigen Folgen der Serie. Die beiden ersten Staffeln mit weiteren 75 Episoden waren in Deutschland nicht zu sehen.