58 tlg. US-Comedyserie von Bob Rafelson und Bert Schneider ("The Monkees"; 1966-1968)
Die Band "The Monkees" spielt sich selbst: Peter Tork, Mike Nesmith und Davy Jones sind Gitarristen, Mickey Dolenz der Schlagzeuger. "The Monkees" waren eigens für die Serie von den Produzenten zusammengestellt worden, so wie für jede Serie das Ensemble gecastet wird. Nur Dolenz hatte bereits Schauspielerfahrung, er hatte unter dem Künstlernamen Mickey Braddock die Titelrolle in der Serie Corky und der Zirkus gespielt, Tork und Nesmith brachten gewisse musikalische Grundkenntnisse mit. Dann wurden sie jedoch zusätzlich systematisch als Musiker vermarktet. Parallel zur Serie, die aus vielen schnellen Gags und guter Laune ohne übermäßige Handlungsanstrengungen bestand, erschienen Platten der Monkees, auf denen Studiomusiker spielten, zu denen die TV-Band in der Serie die Bewegungen machte. Jeder neue Song wurde in der Serie vorgestellt und daraufhin in den wirklichen Hitparaden meist ein Erfolg. Zwei der größten Hits waren "Last Train To Clarksville" (geschrieben von Tommy Boyce und Bobby Hart) und "I'm A Believer" (geschrieben von Neil Diamond). Auf späteren Platten spielten die Darsteller selbst.
Für kurze Zeit waren die Monkees Teenie-Idole. Das ZDF zeigte 26 halbstündige Folgen im Vorabendprogramm, 1997 lief die Serie komplett unter dem Titel The Monkees bei arte. Inspiration für die Serie war der Beatles-Film "A Hard Day's Night".