mit: Alan Alda, Wayne Rogers, Loretta Swit, Gary Burghoff
DISC 1
1. Mobiles Armee Chirurgie (Hospital (Pilot) Korea 1950. Die Ärzte Hawkeye und Trapper John wollen dem südkoreanischen Jungen Ho-Jon 2000 beschaffen, damit dieser in Amerika studieren kann. Eine Tombola mit einem tollen Hauptpreis soll helfen: Eine Reise mit einer der Krankenschwestern nach Tokio! Doch Colonel Blake ist dagegen. Werden Hawkeye und Trapper es trotzdem schaffen ...?
2. Angebot, Nachfrage und Prestige (To market, to market) Immer wieder verschwinden wichtige Medikamente. Trapper und Hawkeye sehen nur einen Ausweg und gehen zu einem Medikamentendealer. Allerdings sind dessen Forderungen so hoch, dass sie letztendlich Henrys neuen Tisch, Henrys Augenstern, zum Tauschen anbieten müssen. Da es beim Abtransport des Tisches leichte Probleme gibt, wird dieser kurzerhand mit dem Hubschrauber abtransportiert, was einen staunenden Henry im Camp zurück lässt.
3. David und Goliath in Korea (Requiem for a Lightweight) Eine neue OP-Schwester hat es sowohl Hawkeye als auch Trapper angetan. Nach ihrer Versetzung sind die beiden zu allem bereit, um sie wieder zurück zu holen. Henry bietet Ihnen einen Boxkampf gegen einen Boxer aus einer anderen Einheit an, nur dann macht er die Versetzung rückgängig. Trapper muss in den Ring, zum Glück sind aber Hawkeye und eine große Flasche Äther in Reichweite ...
4. Das total verrückte Feldlazarett (Chief Surgeon Who?) Frank ist eifersüchtig auf Hawkeye. Dieser wurde über seinen Kopf hinweg zum Chefchirurgen des Camps gemacht. Als immer wieder komische Vorfälle im Camp passieren, entschließt sich General Barker, das Camp persönlich unter die Lupe zu nehmen - und ist entsetzt:Eine TV-Serie soll in erster Linie viele Menschen unterhalten, damit der ausstrahlende Sender die Werbepausen gewinnbringend mit den Spots verschiedenster Firmen füllen kann. Schafft der Sender das über Jahre, gilt eine Fernsehserie als erfolgreich. Aber was macht eine gute Fernsehserie aus? - Gut ist eine Fernsehserie schätzungsweise dann, wenn sie in der Lage ist, die Sicht ihres Publikums zu erweitern. Aber die Hürden sind hoch - welche Serie schafft das schon? "M*A*S*H" ist eine Fernsehserie, die beides geschafft hat: Elf Jahre lang erfolgreich gelaufen und die Sicht des amerikanischen TV-Publikums verändert. Die Sicht der Amerikaner auf den Krieg.
Basierend auf dem Roman von Richard Hooker behandelte M*A*S*H Inhalte, die keine Comedy zuvor angesprochen hatte. Aus gutem Grund, denn die Rahmenparameter, in denen die Serie spielt, sind für eine Comedy denkbar ungeeignet. Die Serie spielt nämlich nicht nur zur Zeit des Koreakrieges (1950-53), sondern auch im Koreakrieg. Eine Reihe von Ärzten, die unmittelbar vor der Front in einem Militär-Lazarett ihren Dienst tun müssen, steht im Mittelpunkt der Geschichten von "M*A*S*H". Es kommt vor, dass diese Menschen durch Blut und Gedärme waten müssen oder extremen Stress-Situationen ausgesetzt sind. Dennoch schalteten mehr als 30 Millionen Amerikaner Woche für Woche ein, um sich von diesem Szenario humorvoll unterhalten zu lassen.
Das aus gutem Grund: "M*A*S*H" ist witzig. Manchmal tragisch, manchmal rührend, aber im Unterton stets witzig. Die Erlebnisse der Chirurgen Trapper und Hawkeye, ihrem Vorgesetzten Frank, dessen Freundin sowie einer Reihe weiterer Gestalten, die sich ihre Zeit nahe der Front vertreiben müssen, sind auch heute noch, über 20 Jahre nach Ende der Serie, das wohl beste Statement gegen den wahren Bösen der Serie und im wirklichen Leben - die Gewalt des Krieges. -- Mike Hillenbrand
Preisstand: 24.05.2012 03:00 GMT+1 (Mehr Informationen) Alle Preisangaben ohne Gewähr.
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