1997 (RTL), 1998 (RTL 2). 76 tlg. US-Krimiserie von Dick Wolf und Kevin Arkadie ("New York Undercover"; 1994-1998).
Der schwarze Detective J. C. Williams (Malik Yoba) und sein puerto-ricanischer Partner Eddie Torres (Michael DeLorenzo) ermitteln undercover im 4. New Yorker Revier zwischen South Bronx, Harlem und Upper West Side. Am Ende jeder Folge entspannen sie sich im Nachtclub von Eddies mütterlicher Freundin Natalie (Gladys Knight), wo außer Natalie auch regelmäßig Gaststars auftreten. Chefin der Polizeieinheit ist die taffe Lieutenant Virginia Cooper (Patti D'Arbanville-Quinn).
Außer dem Beruf setzt den Cops ihr Privatleben zu: Eddies Vater Mike Torres (José Perez) stirbt an Aids. J. C. ist von seiner Frau Chantal (Fatima Faloye) geschieden und versucht, sich um seinen Sohn Gregory "G" (George O. Gore II) zu kümmern. Seine Freundin Sandy Gill (Michael Michele) wird erschossen, und auch J. C. wird schwer verletzt. Ihn ersetzt die puerto-ricanische Polizistin Nina Moreno (Lauren Velez), in die sich Eddie verliebt. Später kommt der arrogante irische Polizist Tommy Macnamara (Jonathan LaPaglia) neu ins Team, der aber bald ermordet wird. Auch Eddie wird umgebracht, kurz nachdem er Nina geheiratet hat.
Die Serie erinnerte in ihrer Videoclip-Optik mit schwarzer Musik an Miami Vice, schilderte aber im Gegensatz dazu die privaten und beruflichen Probleme der Großstadtpolizisten aus ihren verschiedenen Minderheitenkulturen sehr realistisch. Sie war in den USA relativ erfolgreich, bis in der vierten Staffel von der Ursprungscrew fast niemand mehr übrig war. Diese Staffel wurde in Deutschland nicht gezeigt.
Jede Folge dauerte eine Stunde.