1977. 6 tlg. brit. Familiensaga nach dem Roman von Richard Llewellyn, Regie: Ronald Wilson ("How Green Was My Valley"; 1975).
Der erwachsene Huw Morgan (Dominic Guard; als Kind: Rhys Powys) erzählt in Rückblicken die Geschichte seiner Jugend. Er ist das jüngste Kind einer Bergarbeiterfamilie und lebt Ende des 19. Jh. mit seinen Eltern Beth (Sian Phillips) und Gwilym (Stanley Baker), seinen Brüdern Ianto (Keith Drinkel), Owen (Mike Gwilym) und Ifor (Norman Comer) und seiner einzigen Schwester Angharad (Sue Jones-Davies) in Südwales. Huw ist gehbehindert. Die Familie führt ein unbeschwertes Leben, bis die Interessen kollidieren. Die Löhne für die Bergarbeiter sollen gekürzt werden, und die Morgan-Söhne wollen das verhindern und eine Gewerkschaft gründen. Vater Gwylim Morgan ist gegen eine Gewerkschaft, weil er gerade die Karriereleiter hinaufsteigt.
Pfarrer Gruffyd (Gareth Thomas) verheiratet Ifor und Bronwen (Nerys Hughes). Gruffyd wird seinerseits von Angharad geliebt, erwidert ihre Liebe jedoch nicht. So heiratet sie Iestyn Evans (Jeremy Clyde), den Sohn des Bergwerksbesitzers. Ianto heiratet Marged (Victoria Plucknett), die zuerst Owens Liebe war. Owen wandert nach Amerika aus. Ifor stirbt bei einem Grubenunglück, und am Ende kommt auch Vater Morgan bei einer Explosion im Bergwerk ums Leben.
John Ford hatte Llewellyns Roman schon 1941 fürs Kino verfilmt und den Oscar für den besten Film gewonnen. Die 50 minütigen Fernsehfolgen liefen im Nachmittagsprogramm.