Serieninfos & News

12 Episoden

Deutsche Erstausstrahlung: 15.12.1970 (DFF1)

Diese Serie handelt von der Arbeit der Angestellten des ostdeutschen Zolls an der innerdeutschen Grenze um die Gesellschaft und Errungenschaften der DDR vor den "bösen Westdeutschen" zu schützen.

(Axel Höber)

mit Robert Trösch (Zollrat Hartmann), Manfred Zetzsche (Zollkommissar Frank), Roman Silberstein (Zollunterkommissar Pollner)

Fernsehlexikon

1970-1971. 12-tlg. DDR-Krimiserie von Celino Bleiweiß nach Ideen von Gerhard Jäckel und Eva Stein.

Der väterliche Zollrat Hartmann (Robert Trösch), der intellektuelle Kommissar Frank (Manfred Zetzsche) und der draufgängerische Unterkommissar Pollner (Roman Silberstein) ermitteln für die Zollfahndung der DDR und jagen Schmuggler, Betrüger, Flüchtlinge und Fluchthelfer.

Wie in vielen DDR-Krimiserien kamen auch in dieser die Übeltäter fast ausnahmslos aus der Bundesrepublik. Zollfahndung entstand in enger Zusammenarbeit mit der DDR-Zollverwaltung und war relativ erfolgreich. Die knapp halbstündigen Folgen liefen dienstags um 20.00 Uhr.

Abdruck mit freundlicher Genehmigung von Michael Reufsteck und Stefan Niggemeier.

im Fernsehen

Zurzeit nicht im deutschen Fernsehen.

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Kommentare, Erinnerungen und Forum
  • Hartmut ReicheltHartmut Reichelt(geb. 1950)schrieb am 19.10.2009:

    Ich würde diese Serie mir wieder sehr gern einmal ansehen, da sie einen realitätsnahen Einblick in die Arbeit des Zolls gibt. Ich war selbst bei der Zollverwaltung der DDR tätig und bin auch heute auf einem Zollamt beschäftigt. Ich gehe meiner Tätigkeit damals wie heute mit einer großen Varantwortung nach, worüber ich mich auch nicht zu schämen brauche. Auch wenn sich die Schwerpunkte an den Grenzen geändert haben, so stellen Waffen- oder Rauschgiftschmuggel Straftaten dar, die heute wie damals verfolgt werden. Auch wenn heute die DDR in den Medien gern als Unrechtsstaat dargestellt wird, so stellt sich mir doch die Frage, warum in einer freiheitlichen Demokratie selbst Jugendliche, die weder die Gefahren richtig einschätzen können, noch das richtige Verantwortungsbewußtsein haben und die Tragweite ihres Handelns verstehen, Zugang zu Schußwaffen haben, damit schwere Straftaten begehen(Winnenden) sowie Tod und Leid über andere bringen. Darin erkennt jetzt auch die Bundesregierung endlich Handlungsbedarf. In anderen EU-Staaten (Tschechien) ist der Besitz von Schußwaffen generell verboten und wird auch entsprechend unter Strafe gestellt.

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