Höhlen sind wie Zeitkapseln. In ihren Formen lesen Geologen wie in einem Buch der Erdgeschichte, erkennen Spuren vergangener Naturereignisse, können auf die Umweltbedingungen der Oberwelt schließen. Aus den Stalagmiten des Höllochs lässt sich zum Beispiel die Klimageschichte der vergangenen 130.000 Jahre rekonstruieren.
Oft befinden sich die Viren, die auf Menschen überspringen können, in Tierarten mit einem kleineren Körper – wie Ratten und Mäusen und bestimmten Fledermausarten.
Dirk Steffens begleitet junge Herdenschutzhunde an ihrem ersten Tag. Die Kangals sind keine "Hütehunde". Sie haben eine spezielle Aufgabe. Dafür müssen sich die Kangal-Welpen mit den Schafen vertraut machen. Erst dann sind sie in der Lage, die Herde gegen Feinde wie Wölfe zu verteidigen.
Vulkane prägen nicht nur das Gesicht Argentiniens, sondern auch sein Klima. Sowohl die tropischen Regenwälder im Norden des Landes als auch die weite patagonische Steppe verdanken ihre Existenz der gewaltsamen Auffaltung des längsten Gebirges der Erde, der Anden.
Dirk Steffens am Abgrund: In über 3000 m Höhe liegt die Wachstumszone des Argentière Gletschers. Neue Schneeschichten werden hier zu Firn und später zu Gletschereis verdichtet, und dann beginnt die langsame Reise des Eises talwärts.
Dirk Steffens im "Grüne Gewölbe", einem Stollenabschnitt des stillgelegten Bergwerks Röhrigschacht in Wettelrode. Die bunten Farben der Ablagerungen zeugen von den unterschiedlichen Metallen, die hier abgebaut wurden.
Dirk Steffens erkundet die Geheimnisse der makaronesischen Inselwelt. Wie Perlen liegen die Inseln verstreut in der blauen Wüste des Atlantiks, jede von ihnen ist zu einer Oase für die Pflanzen - und Tierwelt geworden und birgt einen besonderen Schatz. Eine einzigartige Natur, die es nirgendwo sonst auf der Welt gibt.
Die Inseln der Robben: Auf den Blasket Islands im Südosten Irlands besucht Dirk Steffens eine der größten Robbenpopulationen des Landes. Der Legende nach sind darunter Fabelwesen: halb Robbe, halb wunderschöne Frau.
Während die Seelöwen an Land schnell die Flucht vor dem Menschen ergreifen, trauen sie sich an Schwimmer erstaunlich nahe heran – vermutlich weil sie ihre Überlegenheit im nassen Element spüren.
Schon kurz nach dem Schlüpfen schnappt das Kubakrokodil um sich. Die Tiere gelten als besonders angriffslustig. Dirk Steffens erlebt hautnah, wie Forscher um das Überleben der seltenen Tiere kämpfen.
Die Kangalwelpen lernen von ihren ausgewachsenen Artgenossen, wie sie Schafe vor Feinden wie Wölfen schützen. Dirk Steffens ist dabei, wenn die jungen Hunde ihre Schützlinge kennenlernen.
Helden der Medizingeschichte: Labormäusen verdanken viele Menschen ihr Leben. Ohne sie gäbe es unzählige Medikamente nicht. Tierversuche sind umstritten, doch wo sie heute noch unverzichtbar sind, sollte man es den Nagern so angenehm wie möglich machen. Dirk Steffens besucht eine Forscherin, die sich für das Wohlergehen von Versuchstieren einsetzt.
Lebewesen haben faszinierende Strategien entwickelt, mit dem launischen Planeten - auch an extremen Orten - zu überleben. Dirk Steffens ist in der Namib, der ältesten Wüste der Welt, einem dieser Rätsel auf der Spur: Wie schafft es die Narapflanze, mitten in der Wüste saftige Melonen zu produzieren?
Hohe Felswände isolieren Berggipfel vom Tiefland. Dirk Steffens entdeckt erstaunliche Lebensgemeinschaften, die sich in der Abgeschiedenheit hochaufragender Berge entwickelt haben.
Murmeltiere sind Überlebende aus der letzten Eiszeit. Wie es ihnen gelang, nicht dem Schicksal ihrer ausgestorbenen Zeitgenossen zu folgen, ist ein Wunder der Natur.
Dirk Steffens mit der größten Wolfsspinne Europas. Sie ist eine der seltensten Spinnen der Welt. Den Handschuh trägt er nicht ohne Grund, ihr Gift ist zwar nicht lebensgefährlich, aber ziemlich schmerzhaft.
Adler im Visier: Dirk Steffens hält einen jungen Steinadler, damit das Tier mit einem GPS-Sender ausgestattet werden kann. Die Daten seiner Flugrouten sollen helfen, den Adler zu schützen.
Mangroven wachsen auf etwa 240 000 Quadratkilometern entlang der Küsten Kubas. Dank ihrer stark verzweigten Stelzwurzeln wirken sie als Wellenbrecher. Sie verringern die Höhe des Wassers bei Sturmfluten, die bei Hurrikans und anderen Stürmen immer wieder auftreten.
Durch immer neue Strategien versuchen Wildhüter in Südafrika Nashörner und Elefanten vor Wilderern zu schützen. Der Spürhund Obi springt mit dem Wildhüter und Dirk Steffens am Fallschirm aus einem Flugzeug. Eine Trainingseinheit, um in Zukunft Wilderer in abgelegenen Gebieten aufzuspüren.
Ein Nashorn wurde betäubt und die Augen zur Stressminderung abgedeckt. Tierärzte wollen das Horn abschneiden, denn für diesen eigentlich wertlosen Stoff wird auf dem Schwarzmarkt mehr bezahlt als für Gold. Ohne Horn ist das Tier für Wilderer wertlos, und genau dieses kontrolliert abzuschneiden ist der Plan.
Feuer mit Feuer bekämpfen. In Kalifornien ist es eine uralte Technik, die schon die Ureinwohner angewandt haben. Heute erfreut sich die Methode der so genannten "Prescribed Fire", der Feuer auf Rezept, neuer Beliebtheit.
Vogelparadies Seychellen. Für viele Vögel bieten die Inseln der Seychellen ideale Brut- und Nistplätze. Schließlich ist das nächste Festland über 1500 Kilometer entfernt.
Für Kubas Korallenriffe sind die Schwebstoffe im Wasser, die im Zuge eines Hurrikans angeschwemmt werden, eine tödliche Gefahr. Doch sie sind nicht völlig schutzlos. Dirk Steffens zeigt mit erstaunlichen Zeitrafferaufnahmen, wie sich manche Korallen selbst reinigen können.
Die Blasket Islands sind ein Refugium für Robben. Vor rund 70 Jahren haben die letzten Bewohner die Insel verlassen. In der Abgeschiedenheit vermehren sich die Tiere seither bestens.
Inseln waren schon immer Sehnsuchtsorte, aber auch Inspirationsquellen für Kunst und Mythologie. So sind das Labyrinth des Minotaurus, König Artus‘ Avalon und Robinson Crusoe ohne Inseln undenkbar, ebenso Filme wie Jurassic Park oder King Kong.
Das Horn ist – wie Finger- oder Fußnägel – nicht von Nerven durchzogen. Deshalb spürt das Nashorn das Abschneiden nicht. Da das Horn nachwächst, muss es etwa alle 18 Monate wieder abgeschnitten werden.
Land der Leuchttürme: Auf Irland gibt es noch heute rund 70 aktive Leuchttürme. Sie bilden einen "Ring of Light" rund um die Insel und helfen den Seefahrern, die gefährlichen Küsten zu umschiffen.