1994-2003. 5 tlg. dt. Filmreihe.
Was als "Großer TV-Film" geplant war, wurde wegen des großen Erfolgs zu einer scheinbar endlosen Film- und Leidensreihe. In "Endstation Babystrich" (1994) driftet Natalie (Anne-Sophie Briest) als 14 jähriges Mädchen nach einem offensichtlich traumatischen Umzug von Berlin nach Frankfurt und vernachlässigt von ihren Eltern Elke (Nina Hoger) und Peter (Udo Schenk) in die Prostitution ab. "Natalie 2 - Die Hölle nach dem Babystrich" (1997) beginnt mit ihrer Entlassung aus der Klinik und dem Satz des Sozialarbeiters: "Auf alle Fälle weiß sie nun, was sie nie wieder tun wird: auf den Strich gehen", woraufhin Natalie (natürlich nicht sofort, aber rechtzeitig) weiß, was sie zu tun hat: auf den Strich gehen. In "Natalie 3 - Babystrich online" (1998) geht es trotz des Titels nicht ums Internet, sondern um Videos, die den Missbrauch von Kindern zeigen, gegen deren Macher Natalie kämpft. "Natalie 4 - Das Leben nach dem Babystrich" (2001) sollte ursprünglich "Freiwild" heißen, bis jemandem auffiel, dass dann das Wort "Babystrich" fehlen würde. Hier ist Natalie Streetworkerin, verteilt Kondome an Jugendliche und wird schwanger. In "Natalie V - Babystrich Ostblock" (2003) schließlich wird Natalies Freund in Tschechien zusammengeschlagen und für einen Menschenhändler gehalten.
Endstation Quotenstrich: Anne-Sophie Briest verteidigte sich schon nach dem dritten Teil für ihre Rolle, die für sie "keine Herausforderung" mehr sei, mit den Worten: "Ich muss auch essen und Miete zahlen."