1981. 6 tlg. frz.-dt. Familiendrama von Françoise Linarès nach dem Roman von Claude Brulé, Regie: Yannick Andréj ("Blanc, bleu, rouge"; 1980).
Die Geschichte gegensätzlicher Familien aus der Bretagne in den Wirren der französischen Revolution: Der verwitwete, verarmte und königstreue Baron de Brècheville (Paul le Person) lebt mit seinen erwachsenen Kindern Mathieu (Bernard Giraudeau), François (Frédéric Andréj) und Sophie (Véronique Delbourg) in einem alten Schloss. Der vermögende Arzt Dr. Malahougue (Henri Virlojeux), Anhänger einer friedlichen Revolution, und seine Frau Catherine (Christine Wodetzky) haben ihre Nichte Judith (Anne Canovas) und ihren Neffen Guillaume (Claus Obalski) bei sich aufgenommen, nachdem deren Eltern gestorben sind.
Mathieu und Judith lieben sich, doch es bleibt eine unglücklich Liebe, da Mathieu auf Geheiß seines Vaters die reiche Anne de Rouello (Constanze Engelbrecht) heiraten muss. Deren Bruder, der Revolutionär Nicolas (Alexander Radszun), hat ein Auge auf Judith geworfen. Sophie und Guillaume haben mehr Glück. Doch ganz am Ende, von Schüssen getroffen und kurz vor dem Tod, geben sich Mathieu und Judith doch noch das Jawort.
Parallel zur Liebes- und Familiengeschichte schilderte jede Episode die Ereignisse der Revolution. Die Folgen waren jeweils eine Stunde lang und liefen montags.