1972-1983. Diskussionsrunde mit dem Fernsehkritiker Ludwig Metzger, in der das Fernsehen sich selbst thematisierte.
Programmverantwortliche debattierten u. a. über Themen wie "Wie politisch sind die politischen Magazine?", "Vergreist das Fernsehen?" und "Öffentlichkeitsfeindliche Unternehmen oder unternehmerfeindliches Fernsehen?". In der ersten Folge erläuterte Erich Helmensdorfer seine Show Ente gut - alles gut, zwölf Zuschauer aus dem Studio diskutierten die Frage, ob es ein "Altenprogramm" geben solle, und man setzte sich mit Zuschauerpost auseinander. Natürlich hatte die Fernsehkritik im Fernsehen Grenzen: Am 5. Dezember 1976 wurde eine Folge zum Thema "Strukturreform der ARD 1978" und "Was Arbeiter vom Fernsehen erwarten" abgesetzt. Am 25. Oktober 1977 wurde der Glashaus-Redakteur Ludwig Brundeir von WDR-Intendant Friedrich-Wilhelm von Sell fristlos entlassen. Es folgten heftige Proteste.
Die 45-minütigen Sendungen der Reihe liefen in den ersten Jahren in unregelmäßigen Abständen sonntags um 14.00 Uhr, danach am späten Sonntagabend.