1988. 14 tlg. dt. Kriegsserie von Wolfgang Kirchner und Helmut Christian Görlitz nach dem gleichnamigen Roman von Adrienne Thomas, Regie: Peter Deutsch.
Metz, 1911. Die 14 jährige Katrin Lentz (Claudia Brunnert) führt ein Tagebuch über ihr Leben, das von der gesellschaftlichen Ausgrenzung ihrer Familie geprägt ist: Ihre Mutter (Renate Schroeter) wird von den Franzosen gemieden, weil sie Berlinerin ist, ihr Vater (Wolfgang Weiser) von den Deutschen, weil er Jude ist. Jeanne (Sabine Biber) ist Katrins Schwester. Katrin bekommt Klavierunterricht von Mademoiselle (Monika Bielenstein) und spielt Theater. Beim Ballett lernt sie Lucien (Jens Daniel Herzog) kennen und verliebt sich in ihn. Nachdem der Krieg ausgebrochen ist, wartet Katrin lange auf ein Lebenszeichen von ihm. Er kommt für einen Tag auf Heimaturlaub, verschwindet aber, ohne sich zu verabschieden, und fällt im Krieg. Katrins Eltern trennen sich, sie hilft in der Rotkreuzküche am Bahnhof, wo die Züge halten, die mit den Soldaten in den Krieg fahren und mit den Verwundeten von dort zurückkommen. Als die Schlacht um Metz beginnt, arbeitet Katrin im Lazarett. Dort trifft sie ihren schwer verwundeten Schulfreund Gaston (Oliver Rohrbeck). Inmitten all des Grauens wird Katrin 18 - und Gaston überrascht sie mit einem Blumenstrauß.
Adrienne Thomas wurde als Agnes Strauch in Lothringen geboren und schrieb über den Beginn des Ersten Weltkriegs ein Tagebuch, auf dem die Serie beruhte. Die halbstündigen Folgen liefen im regionalen Vorabendprogramm.