1976-1977. 13 tlg. frz.-dt.-schweiz. Krimiserie von Claude Desailly, Regie: Victor Vicas ("Les brigades du tigre"; 1974-1983).
Der französische Innenminister George Clémenceau (Spitzname: "Tiger") will die Kriminalität effektiver bekämpfen und gründet die "Tiger-Brigaden", eine neue Spezialeinheit der Polizei, die mit hochmoderner Technik ausgestattet wird. Unter anderem bekommt sie ein Auto - das 20. Jh. hat gerade erst begonnen, da ist das eine Seltenheit. Dementsprechend kommt es auch nicht so oft zu Verfolgungsjagden. Commissaire Paul Valentin (Jean-Claude Bouillon) leitet die neue Einheit; gemeinsam mit den Inspektoren Pujol (Jean-Paul Tribout) und Terrasson (Pierre Maguelon) ermittelt er in verschiedenen Kriminalfällen. Direktor Faivre (François Maistre) ist ihr Vorgesetzter.
Die Fälle beruhten auf alten Akten der Pariser Polizei. Jede Folge war eine knappe Stunde lang, Sendeplatz war etwa einmal im Monat donnerstags. Obwohl der Bayerische Rundfunk anfangs Koproduzent war, endete die Serie im deutschen Fernsehen nach 13 Folgen. Bis 1983 wurden in Frankreich noch 26 weitere gezeigt, in den späteren kam noch Pinkas Braun als Commissaire Gabrielli dazu.