1993. 13-tlg. dt. Familienserie von Krystian Martinek und Neithardt Riedel, Regie: Dietrich Haugk.
Harry Waldeck (Harald Juhnke) ist ein heruntergekommener Reporter, der mal für so etwas wie den "Stern" gearbeitet hat und nun für das Boulevardblatt "Berliner Telegraf" schreiben muss. Er freundet sich mit der Straßengöre Sunny (Nadja Goldhorn) an, die in einem Kinderheim wohnt und ihn bestiehlt. Er bemüht sich sehr, sie zu adoptieren. Auch Sunny wünscht sich das und reißt regelmäßig aus dem Heim aus, um bei Harry zu sein, der in einem Hotel wohnt. Harrys Freundin Lilly (Anita Kupsch) und seine Ex-Freundin Rita (Hannelore Elsner), die jetzt mit Hellmuth Brentler (Ezard Haußmann) verheiratet ist, unterstützen das Vorhaben. Bei seinen dienstlichen Einsätzen ist Harry stets mit dem Fotografen Gottlieb Schneider (Guntbert Warns) unterwegs. Walter Budkowski (Eberhard Feik) ist der Chefredakteur. Immer mal wieder muss Harry Spielschulden seiner Tante Alwine Waldeck (Eva-Maria Meinecke) bezahlen, die in einer Villa lebt. Frau Koller (Dagmar Biener) ist die Leiterin des Kinderheims, Herr Bachmann (Veit Stübner) Sunnys Vormund und Steffi (Corinna Landgraf) ihre Freundin.
Die Serie hatte Humor, litt aber unter den seit Chaplins "Kid" dutzendfach gesehenen Klischees, wenn ein gestandener Mann sein Herz an ein armes Straßenkind verliert.
Die Folgen waren 45 Minuten lang und liefen dienstags um 20.15 Uhr.