2001. Reality-Show. Girlscamp ist Big Brother ohne Männer, dafür komfortabler. Acht Wochen lang sind zehn Frauen in einer Luxusvilla am Meer mit Zugang zum Strand unter ständiger Kamerabeobachtung eingesperrt; jede Woche wird eine rausgewählt, für die eine Neue nachrückt. Interessierte Männer können sich per Videobotschaft um ein Rendezvous im Haus bewerben. Am Ende wählen die Fernsehzuschauer die Siegerin, die 100 000 € erhält.
Einstündige Studioshows liefen anfangs montags und freitags um 20.15 Uhr, halbstündige Zusammenschnitte dienstags bis donnerstags um 0.15 Uhr. Kena Amoa moderierte vor Ort, Barbara Schöneberger im Studio.
Girlscamp war aber auch Big Brother ohne Quote. Die Zuschauerzahlen waren katastrophal (gerade eine Million zur besten Sendezeit, während im anderen Programm zur gleichen Zeit Wer wird Millionär? locker das Elffache holte), und nach wenigen Wochen wurde "optimiert" und auf die Studioshows und damit auch auf Barbara Schöneberger verzichtet. Die Montagsshow wurde auf 22.15 Uhr verlegt und die Freitagsausgabe gestrichen. Kaum jemand hat's bemerkt.