25 minütige Witzeshow mit Gerd Rubenbauer.
Drei Kandidaten erzählen zu vorgegebenen Themen ihre Lieblingsschenkelklopfer um die Wette, das Publikum beklatscht und eine Prominentenjury bewertet sie. Faustregel: Versaute Witze kommen immer am besten. Zum Inventar gehören u. a. ein Lachometer, das die Lautstärke der Publikumsreaktionen misst, und Heinz Schenk, der in der Jury sitzt.
Nach zwei Staffeln im Bayerischen Fernsehen wurde die Show zunächst mit einem Special im Sommer und ab Herbst 1992 mit einer ganzen Staffel dienstags um 21.05 Uhr ins Erste übernommen. Sie war plump, platt, peinlich, infantil, erfolgreich, aber im Grunde harmlos. Selbst die Medienfrauen von ARD und ZDF, die jährlich die "Saure Gurke" verleihen, bedachten Gaudimax nur mit einem Trostpreis. Dennoch war sie intern umstritten. Der Rundfunkrat des Bayerischen Rundfunks forderte etliche Male die Absetzung, erst wegen Witzen deutlich unter der Gürtellinie, dann weil er angesichts der auftretenden Kandidaten um das Ansehen Bayerns in der Öffentlichkeit fürchtete. "Dummheit und Trampeligkeit" waren die Worte. Der BR-Fernsehdirektor Wolf Feller beschwichtigte dann immer und versicherte, auch diese Show laufe eine Tages aus, bestellte neue Staffeln und verdoppelte die Sendezeit. Als Donnerstagabendshow hieß das Produkt Die Gaudimax-Show.
Zusätzlich zur regulären Sendung gab es im Bayerischen Fernsehen diverse Specials zu Anlässen wie Fasching oder Silvester sowie 1993 zehn Ausgaben unter dem Titel "Der weißblaue Gaudimax". Das ZDF hatte seine eigene Variante namens Deutschland lacht noch vor dem Start von Gaudimax freundlicherweise eingestellt.