52 tlg. US-Westernserie. Falsch, eigentlich gleich vier US-Westernserien fasste das ZDF unter diesem Oberbegriff zusammen: "The Westerner", 1960; "Law Of The Plainsmen", "Black Saddle" und "Johnny Ringo", alle 1959-1960. Die Folgen der verschiedenen Reihen waren jeweils 25 Minuten lang und liefen abwechselnd, aber ohne festen Rhythmus mittwochs im Vorabendprogramm.
Im Einzelnen:
"The Westerner" (sechs Folgen): Der Reisende David Blassingame (Brian Keith) zieht durch den Westen, sucht einen Platz zum Bleiben und setzt sich unterwegs für das Gute ein. Der zugelaufene Hund Brown ist immer dabei. Unterwegs trifft David regelmäßig auf den Gauner Burgundy Smith (John Dehner).
"Law Of The Plainsman" (13 Folgen): Der Apache-Indianer Sam Buckheart (Michael Ansara) ist Hilfsmarshal in Santa Fe. Marshal Morrison (Dayton Lummis) ist sein Boss, Billy Lordan (Robert Harland) ein Kollege. Sam adoptiert das Waisenkind Tess Logan (Gina Gillespie) und lebt mit ihr in einem Haus, das Martha (Nora Marlowe) gehört.
"Black Saddle" (15 Folgen): Der ehemalige Revolverheld Clay Culhane (Peter Breck) ist jetzt Rechtsanwalt und hat dem Waffengebrauch abgeschworen. So versucht er gewaltfrei für Ordnung zu sorgen und hat immer ein Gesetzbuch dabei. Gib Scott (Russell Johnson) ist der örtliche Marshal, die Witwe Nora Travers (Anna Lisa) betreibt das "Marathon Hotel".
"Johnny Ringo" (18 Folgen): Johnny Ringo (Don Durant) war früher ein berüchtigter Revolverheld und ist jetzt Sheriff von Velardi, Arizona, immer bewaffnet mit einer doppelläufigen Pistole. Cully (Mark Goddard) ist der junge Deputy, Laura (Karen Sharpe) Johnnys Freundin und der alte Ladenbesitzer Case Thomas (Terende de Marney) deren Vater. "Johnny Ringo" basierte auf wahren Begebenheiten und wurde von Aaron Spelling produziert, der später mit Soaps wie Der Denver-Clan und Beverly Hills, 90210 reich und berühmt wurde.