1973. 13-tlg. dt. Comedyserie von Franz Marischka und Per Schwenzen.
Rabe (Helmut Förnbacher) ist reich: Er hat von seiner Tante ein Vermögen geerbt. Leider hat er zu spät erfahren, wo es sich befand: eingenäht in einen von 13 Stühlen, die sie ihm vermacht hat. Die hat Rabe für wertlos gehalten und also sofort verkauft. An den Antiquitätenhändler Pilz (Jean-Pierre Zola), der sie auch nicht mehr hat. Gemeinsam machen sich Rabe und Pilz auf die Suche nach den neuen Besitzern und dem einen Stuhl, der sie wirklich reich macht.
Die Geschichte beruht auf der Gaunerkomödie "12 Stühle" von Ilja Ilf und Jewgeni Petrow, die u. a. 1938 mit Heinz Rühmann unter dem Titel "13 Stühle" verfilmt worden war. Die Serie sollte bereits 1972 laufen, musste aufgrund von Urheberrechts-Streitigkeiten mit der Produktionsfirma Filmedis aber verschoben werden. Das ZDF verzichtete darauf, den Streit vor Gericht auszutragen, und einigte sich stattdessen mit Filmedis darauf, ihr den Spielfilm "12 und eins" mit Orson Welles und Sharon Tate und die Emile-Zola-Verfilmung "Immer, wenn das Licht ausgeht" für rund 180 000 DM abzukaufen.
Die halbstündigen Folgen liefen 14-täglich montags um 17.35 Uhr.