1984. "Die Abenteuer des Robert Curwich". 8 tlg. dt. Abenteuerserie von Heinz Oskar Wuttig, Regie: Hans-Jürgen Tögel.
Der Eisenbahningenieur Robert Curwich (Christian Kohlund) genießt in erster Linie das Leben. Nebenbei bringt er im frühen 19. Jh. die Eisenbahn mit auf den Weg. Zunächst verliert er bei Börsenspekulationen sein gesamtes Vermögen - und das anderer - und flüchtet auf Rat seines Freundes David Thurber (Rolf Henniger) aus England nach Deutschland, wo er bei seinem Vetter Ferdinand von Reppen (Wolfgang Wahl) unterkommt. Sogleich verliebt er sich in dessen Frau Bettina (Claudia Rieschel), und kurz darauf stirbt Ferdinand auch schon bei einem Bergwerksunglück. Während Robert wegen seiner dubiosen Geldgeschäfte auf der Flucht vor den englischen Behörden ist, arbeitet er im Auftrag der deutschen Regierung an Plänen für eine Eisenbahnlinie. Er versteckt sich mal hier, mal da, beginnt eine Affäre mit einer Frau und erschießt im Duell deren Verlobten, legt sich den falschen Namen Cliff Warrick zu, baut eine Lokomotive und kommt schließlich wieder mit Bettina zusammen, die ihn eine Weile vergeblich gesucht hatte und inzwischen mit Roedern (Hartmut Becker) verlobt ist. Macht ja nichts. Robert und Bettina heiraten also, seine Eisenbahn feiert Einweihung, bei einer leichten Sprengung wird er verletzt und verdrückt sich.
Hauptdarsteller Kohlund stand in dieser Serie erstmals gemeinsam mit seinem Vater Erwin Kohlund vor der Kamera, der eine Gastrolle übernahm.
Die einstündigen Folgen liefen montags um 20.15 Uhr.