Seit 1994. Halbstündige Kochshow am Freitagnachmittag, in der Moderator und Hobbykoch Alfred Biolek mit einem prominenten Gast in einer Studioküche steht und jeder von ihnen ein Gericht kocht. Währenddessen plaudert Biolek mit ihm, führt sein tolles Bio-Loch für organische Abfälle vor, lobt den Riesling, warnt vor dem Fehler, zum Kochen irgendeinen billigen Wein zu nehmen, kämpft mit dem Gasherd, lobt die Geselligkeit eines guten Essens, und macht ungezählte Male "Hach" und "Hmmm".
Kaum ein Prominenter war noch nicht in Bios Küche, Harald Schmidt durfte zur 333. Sendung im Oktober 2003 sogar ein zweites Mal kommen und rührte ein angeblich supergesundes basisches Kartoffelsüppchen an, das Biolek ausnahmsweise nicht "Hmmm", sondern "Brrrr" sagen ließ. Die Aufzeichnungen sollen nie geschnitten worden sein, sagte Biolek, sogar als Topflappen brannten oder beim Flambieren eine meterhohe Stichflamme am Herd entstand. Regie führte viele Jahre lang Alexander Arnz, der Regisseur von Wetten, dass ..?
Für die Sendung war die private Küche von Alfred Biolek im Fernsehstudio originalgetreu nachgebaut worden. In einem eigenen Online-Shop verkaufte der WDR passend zur Sendung Kochbücher, Geschirrtücher, Pastateller, Bratpfannen, Parmesanbrecher, Gläser und diverses andere Zubehör, was zu einer heftigen Diskussion führte, ob ein öffentlich-rechtlicher Sender wirklich mit solchen Dingen sein Geld verdienen sollte. Als der Regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit, eine Tortentrennwand aus Pappe benutzte, sagte Bio: "Das ist ja toll. Kann man das kaufen?"