1978-1980. Spielshow. Ein einzelner Kandidat stellt einer ganzen Stadt mehrere Aufgaben, die sie bis zum Ende der Sendung zu lösen hat. Gelingt ihr das nicht, hat der Kandidat gewonnen.
Die Reihe war seit 1963 jahrelang erfolgreich im ARD-Hörfunk gelaufen, wo sie Hans Rosenthal moderiert hatte. Der stand jedoch für die Fernsehfassung nicht zur Verfügung, weil er beim ZDF verpflichtet war. Moderator wurde deshalb zunächst vier Folgen lang Wolfgang Spier, der sich als keine gute Wahl entpuppte. Noch 1978 übernahm Max Schautzer, der schon bei der Radiofassung Außenreporter gewesen war, und verdoppelte gleich bei seiner ersten Sendung die Zuschauerzahlen.
1980 wurde aus der Sendung eine Samstagabendshow. Gleichzeitig wurden die Regeln für die Städte erschwert, die nun weniger Ratezeit bekamen und schneller erste richtige Antworten geben mussten.
In der ersten Folge gab es hinter den Kulissen Ärger um einen Gesangsauftritt des im Juni 1977 aus der DDR ausgebürgerten Manfred Krug: Ursprünglich hatte er in der Show zwei Lieder singen sollen, doch sein Auftritt dauerte bei der Generalprobe achteinhalb Minuten - zu lang. Nachdem sich Krug mit einem kürzeren Auftritt nicht zufriedengeben wollte, entschied sich der NDR kurzerhand, komplett auf Krug zu verzichten. Der Sänger erhielt die Hälfte der vereinbarten Gage und durfte nach unwidersprochen gebliebenen Informationen der "Hörzu" außerdem "das Toupet behalten, das der NDR ihm extra auf seinen eigenen Wunsch gekauft hatte. Kostenpunkt: 600 Mark".