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Das Kriminalmuseum

D, 1963 – 1970
Das Kriminalmuseum
  • 389 Fans    80% 20% ø Alter: 50-60 Jahre
  • Serienwertung 5 0364 4.79 (aus 53 Stimmen)

Serieninfos & News

Deutsche Erstausstrahlung: 04.04.1963 (ZDF)
Weiterer Titel: Das Kriminalmuseum erzählt
Im Kriminalmuseum liegen in trauter Eintracht Beweismittel, die einst Teil eines Verbrechens waren oder helfen konnten, den Täter zu überführen. Jedes Indiz erzählt eine Geschichte von Mord und Gewalt: Zum Beispiel die fünf Fotos eines toten Mannes, die in einer Drogerie zur Entwicklung landen und die Suche nach Opfer und Täter auslösen. Ein Nerzmantel gibt dem ermittelnden Kommissar Anlaß zu der Vermutung, daß der Tod seiner jungen Besitzerin möglicherweise kein Unfall, sondern ein geschickt inszenierter Mord war. Und eine Ansichtskarte ist der entscheidende Hinweis in der Frage, ob eine berühmte Schauspielerin tatsächlich Selbstmord begangen hat. Die letzte eigentlich für Das Kriminalmuseum erzählt” produzierte Folge wurde nicht mehr unter dem Serientitel ausgestrahlt.
aus: Der neue Serienguide
Cast & Crew
Fernsehlexikon
42 tlg. dt. Krimireihe. Jede Folge beginnt im Kriminalmuseum, wo Beweistücke aus unterschiedlichen Verbrechen, hauptsächlich Mord und Betrug, zu begutachten sind. Zu einem Beweisstück wird anschließend im Film die Geschichte erzählt.
In jeder Folge spielten andere Schauspieler die Hauptrollen, es gab auch keine festen Ermittlerfiguren, sodass die Reihe eigentlich aus vielen einzelnen Fernsehspielen bestand, die lediglich unter einem gemeinsamen Titel gesendet wurden. Zu den Hauptdarstellern gehörten u. a. Wolfgang Völz, Günter Ungeheuer, Claus Wilcke, René Deltgen und Erik Ode, der in der Nachfolgeserie zum Kriminalmuseum den Kommissar spielte. Die letzte Folge war als "Die Wäscheleine" produziert worden, wurde aber unabhängig von der Serie unter dem Titel "Wer klingelt schon zur Fernsehzeit" gezeigt.
Dies war die erste Krimireihe des ZDF. Die ersten drei Folgen liefen noch unter dem Titel "Das Kriminalmuseum erzählt". Das Konzept stammte von Produzent Helmut Ringelmann, der in den nächsten Jahrzehnten fast ein Monopol auf Krimiserien im ZDF haben sollte. Es orientierte sich deutlich an Jürgen Rolands Stahlnetz und behauptete ebenfalls, authentische Fälle nachzuerzählen - dafür stand auch das Vorzeigen eines Beweisstücks am Anfang und der Untertitel "Nach Polizeiakten dargestellt", der später relativiert wurde zu "Nach Unterlagen der Kriminalpolizei frei gestaltet". Kommentare aus dem Off gab es, anders als bei Stahlnetz, allerdings nur im Vorspann, während des Besuchs im Kriminalmuseum.
Die Filme waren 60 bis 75 Minuten lang. Sie liefen in loser Folge, meist fünf bis sieben Folgen pro Jahr. Sendeplatz war anfangs donnerstags um 21.00 Uhr, ab 1965 dienstags und ab 1966 schließlich freitags um 20.00 Uhr. Damit begann das ZDF die Freitagsprimetime zum festen Krimitermin zu machen - sie ist es bis heute.
Das Fernsehlexikon, Abdruck mit freundlicher Genehmigung von Michael Reufsteck und Stefan Niggemeier.

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Kommentare, Erinnerungen und Forum

  • Thomas (geb. 1961) schrieb am 07.12.2014:
    Thomas Ich hoffe,jemand kundiges kann mir hier helfen
    Ich suche eine alte Krimifolge, die in Berlin spielt. Ich kann mich nur daran erinnern,dass der S-Bahnhof Hohenzollerndamm und das damals angrenzende Gartengelände eine Rolle spielte.Antworten
  • Kathrin (geb. 1982) schrieb am 20.03.2015:
    Kathrin Hallo,
    War der Film in schwarz-weiss oder in Farbe?
    Und von der Handlung ist keine Erinnerung geblieben?Antworten
  • Werner (geb. 1969) schrieb am 05.04.2010:
    Werner Die Serie DAS KRIMINALMUSEUM erscheint Ende September 2010 bei ARD Video im Rahmen der Straßenfeger-Edition. Super! Zusätzlich erscheinen auch dieses Jahr noch die Krimi-Klassiker GRAF YOSTER die Fortsetzung von DAS UNSICHTBARE VISIER. Besser geht es nichtAntworten
  • Werner (geb. 1953) schrieb am 20.04.2010:
    Werner Seit Jahren wünsche ich mir schon "Das Kriminalmuseum" auf DVD. Ich habe lange danach gesucht und bin jetzt glücklich die Info über die Veröffentlichung im September 2010 endlich gefunden zu haben. Vielen Dank.Antworten
  • Uschi Oestreich (geb. 1946) schrieb am 20.04.2009:
    Uschi Oestreich Lange habe ich nach dem Namen der Krimiserie gesucht. Dank Internet habe ich nun alles gefunden. Als die Polizei Oberhausen ihr 80.jähriges bestehen des Präsidium feierte, wußte ich leider nur noch den Namen: Das Amulett und das es in den 60ger Jahren war. Mein Vater war zu der Zeit bei der Kripo Oberhausen beschäftigt und durfte als Statist mitspielen. Ich würde mich sehr freuen, diesen Film noch mal zu sehen, da er mich mich einen hohen Erinnerungswert hat. Zu dieser Zeit war es schon sehr spannend den Arbeitsplatz des eigenen Vaters und ihn im Fernsehen zu sehen. Ürigens, die Gage betrug damals 20,00 DM.Antworten
weitere Kommentare/Erinnerungen

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