40 Episoden
Deutsche Erstausstrahlung: 24.11.1986 (Das Erste)
Sklavin Isaura wird von Ihrer Herrin (Dona Ester) wie eine Tochter aufgezogen und erhält eine gute Bildung und gute Manieren. Vom brutalen, egoistischen Leôncio (Sohn von Ester und Almeida) ständig verfolgt, bleibt sie stets standhaft gegen seine Verführungsversuche.
Nach der Flucht mit ihrem freien Vater Miguel versteckt sie sich in einer fernen Stadt unter falschen Namen. Hier verliebt sich der vornehme und reiche Alvaro in sie, führt sie in die Gesellschaft ein und bittet um ihre Hand.
Leôncio, wahnsinnig von seiner Leidenschaft zu Isaura, gibt riesige Summen für die Suche nach ihr aus, setzt ein Kopfgeld aus und findet sie schließlich. Isaura wird auf einem Ball öffentlich demaskiert und wieder auf die Fazenda zu Leôncio gebracht, wo ihre Qualen von Neuem beginnen...
(N.N.)
Das Nachleben der Telenovela: Die Geschichte basiert auf den Romanen von Bernardo Guimarães, einem der größten Autoren der portugiesisch-sprachigen Romantik. "Die Sklavin Isaura" war die erste lateinamerikanische Telenovela, die internationalen Erfolg erreichte und in mehr als 100 Ländern ausgestrahlt wurde. Danach wurden immer mehr Telenovelas ins Ausland verkauft und der Produzent Rede Globo ist heute einer der größten Fernsehsender der Welt. In China zählt die Hauptdarstellerin Lucélia Santos zu den beliebtesten Schauspielerinnen. Heutzutage ist sie auch als Beauftragte der brasilianischen Regierung unterwegs um die kulturellen Beziehungen von Brasilien und China zu fördern. In Ungarn haben Fernsehzuschauer bei der Ausstrahlung der Serie 75.000 US-Dollar gesammelt und die Summe der brasilianischen Botschaft geschickt um die Befreiung der Sklavin zu beschleunigen. Der kubanische Commandante Fidel Castro ist einer der größten Fans der Novela und hat die Schauspielerin mehrmals nach Kuba eingeladen.
(Quellen: Wikipedia, Teledramaturgia
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