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Serieninfos & News
30 Episoden (5 Staffeln)

Deutsche Erstausstrahlung: 24.07.1973 (ARD)

Die erste deutsche Nonsens-Show mit Elementen einer Sitcom: Die Klimbim-Familie sind der vertrottelte Vater, die hysterische Mutter Yolante, Tochter Gaby mit ihrem Skorpion Charly bzw. Basset Heinrich, sowie der militante Opa. Dazu kommen noch Onkel Poldi, Adola und (in der fünften Staffel) Gundolf. Die Klimbims treiben ihren Unsinn mit jedem, und sich selbst regelmäßig zum Wahnsinn. In jeder Episode ist die Klimbim-Familie mit mehreren Sketchen vertreten. Zum Ende der ersten Staffel lassen sich die Klimbims in Tiefschlaf versetzen.

Als sie in einer Forschungsklinik wieder erwachen, stellen sie fest, daß sie im Jahr 2975 gelandet sind. Mit einer Zeitmaschine kehren sie in ihre eigene Zeit zurück. In der 12. Folge starten sie mit einer Rakete ins All. In der nächsten Episode kehren sie ohne Vater zuück. In der 18. Folge lassen die Klimbims sich in der Familiengruft einmauern und sind nur noch als Wachsfiguren im Museum zu bewundern. In der vierten Staffel gibt es Parodien auf bekannte Sendungen wie Alles oder Nichts!, Die Biene Maja, Tarzan oder Die Dienstagsmaler. Und schließlich beweist eine Retrospektive, daß Klimbim mit 50 Jahren älter als das Fernsehen ist. In der letzten Staffel geht es um Science Fiction. Neben der Klimbim-Familie gibt es jede Menge Sketche und Klamauk, die Blödelwand und Ingrid Steeger als Nummerngirl mit dummen Sprüchen (Jetzt mach' ich mir 'nen Schlitz ins Kleid und find' es wunderbaaaar...).
aus: Der neue Serienguide

Spin-Off: Die Gimmicks (D, 1978)
Spin-Off: Zwei himmlische Töchter (D, 1978)

News & Meldungen

Fernsehlexikon

Klimbim
Comedyshow von Hans Joachim Hüttenrauch und Michael Pfleghar.

"Klimbim ist unser Leben, Klimbim hat montags zu, Klimbim schmeckt nach Vanille und spielt gern Blindekuh. Klimbim ist unser Leben, und ist es mal nicht wahr, dann mach ich mir 'nen Schlitz ins Kleid und find' es wunderbar."

So sinnfrei wie das Titellied war die gesamte Show: Sketche, Nonsens, Gags, Klamauk, Brüste, Sprüche und alberne Lieder reihten sich aneinander, einige davon viele Minuten lang, andere nach einer Zeile vorbei ("Viele Köche verfärben den Brei"), einige gefilmt, andere vor Publikum gespielt. Zum ständigen Ensemble gehörten Wichart von Roëll, Elisabeth Volkmann, Ingrid Steeger und Horst Jüssen. Diese vier waren es auch, die zu Beginn der Show das Publikum mit dem ausschweifenden Hinweis begrüßten, dass sie jetzt wieder wie immer "Guten Abend" sagen, obwohl sie doch wie immer eigentlich gar nicht "Guten Abend" sagen wollen, und das oben zitierte "Klimbim"-Lied sangen. Die Zeile mit dem Schlitz im Kleid gehörte natürlich Ingrid Steeger. Ab Staffel 2 war Helmut Holger dauerhaft dabei, dessen wesentliche Aufgabe darin bestand, zu Beginn der Show stumm vom Barhocker zu fallen, ab Staffel 3 ferner Peer Augustinski. Dieter Augustin und Manfred Jester wirkten nur in der ersten Staffel mit, Franz Muxeneder nur in der zweiten, Klaus Dahlen und Gundolf Willer nur in der fünften.

Die Show war wie eine Nummernrevue aufgebaut, und das Nummerngirl war natürlich Ingrid Steeger, die ohnehin schon spärlich bekleidet war, für die sich aber in fast jeder Folge ein Anlass fand, die Bluse zu lüpfen. Sexuelle Anspielungen wurden haufenweise gemacht. In jeder Folge gab es etliche Running Gags. Über die Dauer der gesamten Serie beinhaltete jede Folge mehrere Episoden der Klimbim-Familie, einer Art Sitcom in der Show mit völlig überdrehten Charakteren: der militante Opa (von Roëll), der unterdrückte Papa (Augustin), die verwegene Mama Jolanthe (Volkmann), das Horrorkind Gaby (Steeger) und Onkel Poldi (Manfred Jester). Opas schlecht sitzende Glatzenperücke und Tochters auffallend aufgemalte Zahnlücke stellten sicher, dass die lustigen Verkleidungen auch als solche erkannt wurden.

Nach jeder Staffel gab es bei den Klimbims Veränderungen, denn nach jeder sechsten Folge verschwinden sie auf unterschiedliche Weise. Beim ersten Mal lassen sie sich einfrieren, um im Folgejahr aufgetaut zu werden, Opa stellt jedoch den Wecker auf 1000 Jahre zu spät, wodurch sie erst im Jahr 2975 wieder zu sich kommen. Poldi hat die Zeitreise nicht überlebt, und der Originalvater ist gar nicht erst mitgekommen, weil Mama vorher den impotenten Onkel Poldi (Muxeneder) geheiratet hat. Ein späterer Liebhaber wird Adolar (Jüssen). Zum Ende weiterer Staffeln werden sie in den Weltraum geschossen, flüchten in die Familiengruft und ziehen ins Jahr 4000 und auf den Planeten Yxta, wo Gundolf (Willer) Mamas neuer Liebhaber wird.

Mindestens zwei prominente Gäste waren pro Folge als Spielpartner des Ensembles dabei, darunter deutsche und internationale Stars wie Theo Lingen, Willy Millowitsch, Horst Buchholz, Gilbert Bécaud und Jerry Lewis (der gleich mehrmals mitmachte).

Klimbim läutete eine neue Ära der Fernsehcomedy ein. In einer Zeit, als im Vorfeld noch der Hinweis erscheinen musste: "Es darf gelacht werden", löste Regisseur Pfleghar mit seinen frivolen Albernheiten den beabsichtigten Aufschrei aus. Er setzte Maßstäbe, was das Tempo anging, und benutzte schon früh die Bluescreen-Technik, die Darsteller vor gar nicht vorhandene Hintergründe projizierte. Ausgerechnet die Jury des altehrwürdigen Adolf-Grimme-Preises erkannte die Qualitäten und zeichnete Pfleghar mit einem Preis mit Silber aus.

Jede Folge dauerte 45 Minuten, jedes Jahr lief eine neue Staffel mit sechs Folgen, die im Abstand mehrerer Wochen dienstags um 20.15 Uhr gesendet wurden. Das Experiment wurde ein großer Erfolg. Aus den Hauptakteuren wurden Stars, deren Klimbim-Klamauk-Image noch Jahrzehnte an ihnen kleben blieb, wogegen einige von ihnen lange Zeit anzukämpfen versuchten. 2004 gaben Jüssen, Volkmann, Steeger, von Roëll und Augustinski auf und gingen mit dem Theaterstück "Die Klimbim-Familie lebt" auf eine zweijährige Bühnentournee.
Inhaltsangabe: Das Fernsehlexikon, Abdruck mit freundlicher Genehmigung von Michael Reufsteck und Stefan Niggemeier.
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Kommentare, Erinnerungen und Forum
  • timolinotimolino(geb. 1979)schrieb am 06.01.2014:

    Da stimme ich Dir zu Manni. Inzwischen habe ich die Hoffnung auf eine Serien Veröffentlichung auf DVD aufgegeben. Die rechtliche Seite kann wohl nicht geklärt werden. Es gibt nur eine Möglichkeit sich die Serie bei einsfestival aufzunehmen und privat zu archivieren.

    antwortenantworten

  • kaztenkreiskaztenkreis(geb. 1970)schrieb am 16.01.2014:

    Ich würde mich ja auch mit Aufnahmen begnügen. Allerdings sollten dann auch mal alle Folgen kommen und nicht immer die gleiche an Silvester wiederholt werden.

    antwortenantworten

  • ManniMannischrieb am 06.01.2014:

    Mich würde wirklich mal interessieren, wie lange es dauert, um eine Serie auf DVD zu veröffentlichen.
    Seit drei Jahren ist ARD Video ja wohl ganz tatkräftig dabei und schwitzt vermutlich massiv Überstunden, oder sollte ich mich da täuschen...?

    antwortenantworten

  • SusanneSusanne(geb. 1966)schrieb am 18.12.2013:

    tolle Sendezeit ;-(
    wo liegt da der Sinn?

    antwortenantworten

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Abstimmungsdaten
Diese Serie haben bisher 1635 Fans auf ihrer Wunschliste.
Anteil männlicher/weiblicher Fans:   87%12%
Durchschnittsalter: 47,2 Jahre

Abstimmungsverlauf

Gesamtplatzierung
Platz:109. (109.)unverändert
Stimmen:3987  

Letzte Woche
Platz:78. (190.)Aufsteiger
Stimmen: 

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