6 tlg. europ. Politthriller von Ian Curtis, Peter Märthesheimer und Terence Feely, Regie: Klaus Emmerich und Franz Peter Wirth.
Trotz beunruhigender Testergebnisse lässt Projektchef Thomas Altenburg (Peter Bongartz) die europäische Raumfähre "Magellan I" starten, weil er von Politik und Wirtschaft, vor allem von dem skrupellosen Grafen Leo Waldegg (im Pilotfilm Karl-Michael Vogler, dann: Michael Degen), unter Druck gesetzt wird. Nach dem katastrophalen Absturz der Raumfähre versucht Altenburg die Besatzung zu retten. Der einflussreiche Graf und seine Frau Giovanna (Delia Boccardo) wollen ihn ausschalten, weil sie auch auf einen schnellen Start der nächsten Raumfähren bestehen. Waldegg zieht die Journalistin Maike Beck (Agnes Dünneisen) auf seine Seite.
Als Titelmusik wurde eine aufgepoppte Version von Bachs d-moll-Toccata verwendet. Die Serie war eine Gemeinschaftsproduktion des ZDF mit Sendern aus ganz Europa, die sich bereits für Eurocops zusammengetan hatten. Als Maskottchen hatte sich die Europäische Produktionsgemeinschaft ein weißes Einhorn ausgedacht, das auch bei dieser Serie vor jeder Folge eindrucksvoll ins Bild galoppierte. Es war das letzte Einhorn, danach produzierte wieder jeder Sender für sich, weil das erfolgversprechender war. Im Vierteiler Das Sahara-Projekt versuchte Thomas Altenburg später noch einmal, Gutes zu tun, während Graf Waldegg nur ans Geld denkt.
Nach dem Pilotfilm an einem Montag liefen die einstündigen Folgen sonntags zur Primetime.