1985-1989. 25 tlg. dt. naturwissenschaftliche Spielserie für Kinder.
Vermutlich hätten sie gar nicht mit "Metamor 5", der alten Schrottkarre von einem Raumschiff, fliegen sollen, und nun ist es passiert: Der erfahrene Commander Ro (Dieter Eppler) und die Wissenschaftlerin Dr. Kyra (Nina Danzeisen) hängen auf der Erde fest. Verlassen können die beiden Außerirdischen die "Metamor" nicht, wie Ro schnell schmerzhaft feststellt: Sie können mit Erdenluft nicht arbeiten.
Trotzdem haben sie Möglichkeiten, das Leben auf diesem merkwürdigen Planeten zu erkunden. Vor allem mit Hilfe des Roboters Mikrolino, einem klobig wirkenden Teil mit Schlaucharmen und Werkzeughänden, der allerdings nie das tut, was man ihm sagt. Oder mit Zoom, einer Art fliegendem Auge, das große Strecken in Sekunden überwinden, in Vulkane abtauchen oder in die Höhe der Stratosphäre emporsteigen kann. Auch Mox, der Zentralcomputer, hilft mit Informationen und Filmen, hat aber offensichtlich bei der Havarie einen Knacks abbekommen: Wenn er einen Waldbrand zeigen soll, kann es sein, dass stattdessen ein Ball der Feuerwehrmänner zu sehen ist. Das Raumschiff selbst kann alle möglichen Formen annehmen, um sich zu tarnen.
Aus der Sicht der Außerirdischen, die alles hinterfragen, was für uns selbstverständlich ist, informierten die halbstündigen Folgen lehrreich und witzig über so unterschiedliche Themen wie Wohnungsbau, Spinnen und die Angst vor ihnen, Solarenergie, Zahlen und Buchstaben, Verkehr oder das Sonnensystem. Sie liefen meistens donnerstags nachmittags.