1977-2002. Naturfilmreihe von Ernst Arendt und Hans Schweiger.
Die einzelnen Dokumentationen der Reihe beschäftigen sich schwerpunktmäßig mit jeweils einem Tier oder den Tieren einer bestimmten Gegend, z. B. dem Rennkuckuck, der in seinem Heimatland USA "Roadrunner" genannt wird, den wilden Lamas in den Anden, Schneeaffen in Japan, Nacktaugenkakadus in Australien oder Kanarienvögeln (natürlich die Originale auf den Kanarischen Inseln).
Das Besondere an den Filmen der zu Beginn der Reihe 28-jährigen Tierfilmer war, dass sie Bild und Ton synchron aufnahmen und auf Kommentare weitgehend verzichteten. "Wir filmen Schicksale", sagte Schweiger, dem es um Verhaltensbiologie und Ökologie ging. Beim Dreh benutzten sie gelegentlich ein kleines, schwimmfähiges, sechsrädriges Geländefahrzeug.
Schweiger und Arendt drehten ein bis zwei neue Filme im Jahr. Sie dauerten 45 Minuten und liefen an wechselnden Sendeplätzen, meistens im Abend-, manchmal im Nachmittagsprogramm.