1979-1980. 23 tlg. US-Sitcom von Gabriel Kaplan und Alan Sacks ("Welcome Back, Kotter"; 1975-1979).
Der Lehrer Gabe Kotter (Gabriel Kaplan) unterrichtet an seiner Schule in Brooklyn die Schüler mit den weitesten Hosenschlägen, den längsten Hemdenkrägen, den coolsten Sprüchen und der geringsten Ahnung vom Lehrstoff. Zur Gang gehören der Italiener Vinnie Barbarino (John Travolta), der Puertoricaner Juan Epstein (Robert Hegyes), der Schwarze Freddie "Boom Boom" Washington (Lawrence Hilton-Jacobs) und der weiße Idiot Arnold Horshack (Ron Palillo).
Zum Glück ist Kotter, der vor zehn Jahren den Abschluss an der gleichen Schule machte, selbst auch total cool und schafft es, den hoffnungslosen Fällen das ein oder andere beizubringen - wenn auch nicht immer so, wie es der Lehrplan vorgesehen hätte. Gabes Frau ist Julie (Marcia Strassman).
In Deutschland wurde die Serie als "total verrückte Pop-Komödie" verkauft, dabei hatte sie Hauptdarsteller und Erfinder Kaplan zwar witzig, aber auch semi-autobiografisch gemeint. Er selbst war in eine solche Förderklasse in Brooklyn gegangen und hatte angeblich einen ähnlich coolen Lehrer, wie Kotter es war. Für John Travolta war die Serie der Durchbruch, der ihn bekannt machte, bevor er - noch parallel zu späteren Staffeln von Welcome Back, Kotter - die Hauptrollen in den Filmen "Saturday Night Fever" und "Grease" spielte. Die Serie war bei den jungen Amerikanern außerordentlich populär, die Titelmusik "Welcome Back" von John Sebastian erreichte im Mai 1976 den ersten Platz der US-Single-Charts.
Das ZDF zeigte 23 der eigentlich 95 halbstündigen Folgen immer samstags nachmittags.