1966-1967. US-Zeichentrickserie von William Hanna und Joseph Barbera ("The Yogi Bear Show"; 1961-1962).
Yogi ist ein netter brauner Bär, bekleidet mit Hut, Kragen und Krawatte (sonst trägt er nichts). Yogi hat fast immer Hunger, was ihn zum Mundraub verleitet. Seine Hauptbeschäftigung ist die Nahrungsbeschaffung, und Nahrung findet man gewöhnlich in den Picknickkörben der Besucher des Jellystone Nationalparks, in dem Yogi Bär lebt. Also nimmt er sich, was er haben will. Sein kleiner Kumpel Boo-Boo, der höchstens halb so groß ist wie Yogi, hellbeige und mit Fliege am Hals, ist viel vernünftiger und würde sich am liebsten den Vorschriften beugen, die der genervte Ranger Smith und sein Hilfsparkwächter Anderson durchzusetzen versuchen. Ihnen gelingt es ebenso wenig wie Boo-Boo, Yogi Einhalt zu gebieten, und Boo-Boo wird wohl oder übel zum Komplizen. Die hübsche blaue Bärendame Cindy wird später Yogis Freundin.
Jede 25 Minuten-Folge bestand aus meist drei kurzen Cartoons, in denen Yogi selbst nicht immer auftauchte. Weitere Hauptfiguren waren das Küken Yakky Doodle und die Bulldogge Chopper sowie der Löwe Snagglepuss. Yogi und Yakky hatten ihre ersten Auftritte bereits in Hucky und seine Freunde, viele der in Yogi Bär gezeigten Yogi-Cartoons waren dort schon gelaufen. Yogis deutsche Stimme gehörte Eduard Wandrey, der etwas später auch einem anderen Hanna-Barbera-Helden, Fred Feuerstein, seine Stimme lieh.
Die Serie lief in den regionalen Vorabendprogrammen. Es entstanden diverse weitere Serien mit Yogi als Titelfigur, darunter Yogis Arche Noah und Yogi auf Schatzsuche.