Terminator: The Sarah Connor Chronicles

Furiose Staffelpremiere macht Lust auf mehr

Manchmal spürt man es bereits in den ersten fünf Minuten. Der Look, das Tempo, die Leistung der Darsteller - manchmal wird bereits ganz schnell klar, ob die neue Staffel einer Serie besser wird als die vorherige, oder eben nicht. "Terminator: The Sarah Connor Chronicles" hatte sich bereits innerhalb der aufgrund des Autorenstreiks verkürzten ersten Staffel immer weiter verbessert. Das Staffelfinale war furios. Dementsprechend hoch waren auch die Erwartungen für die Premiere, die am 8. September in den USA auf FOX ausgestrahlt wurde.

Wie gesagt, manchmal braucht es nur fünf Minuten. Doch wenn man nicht nur fünf Minuten, sondern fast die gesamte Episode mit offenem Mund nur noch staunt und nicht glauben kann, was man sieht, dann ist das Urteil eindeutig. "Terminator" hat eine Premiere hingelegt, die zugleich die bislang beste Folge der Serie ist und sie für die Zukunft neu positioniert. Chefautor Josh Friedman greift mit seinem Drehbuch zu "Samson & Delilah" nicht nur das Ende der ersten Staffel auf, sondern spinnt es in eine furiose Tour de Force, die gekonnt Action, überraschende Wendungen, eine Weiterentwicklung der Figuren und dramatische Spannung miteinander verbindet.

Daneben findet Friedman noch Zeit Shirley Manson als neue, zukünftige Gegnerin unserer Helden einzuführen - ein faszinierender Auftritt, der Lust auf mehr macht. Auch das übrige Ensemble rund um Lena Headey (Sarah Conor) und Thomas Dekker (John Connor) überzeugt auf ganzer Linie. Gleichzeitig sieht die Serie besser aus denn je, sowohl bezogen auf die Special Effects, als auch auf das Produktionsdesign und die Kameraarbeit.

Mein persönliches Fazit: alle Zuschauer, die sich nach dem Pilotfilm von den "Sarah Connor Chronicles" wieder verabschiedet haben sollten schleunigst den Rückzug vor den Fernseher antreten. "The fight for our tomorrow begins today".

10.09.2008 - Ralf Döbele / wunschliste.de

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