Serienpreviews: "Testees" und "True Blood"

Krass und gut!
Bild: Fox Broadcasting Company

In den Serien des amerikanischen Senders FX wird bekanntlich nicht gerade zimperlich mit den Helden umgegangen. Diese Tradition erhält mit der neuen Sitcom "Testees" allerdings einen ganz neuen Standard von "nicht zimperlich". Perfekt komponiert erinnert die Serie an einen lebendig gewordenen Zeichentrickfilm, in dem Menschen und Pharmaindustrie versuchen einander weh zu tun.

Ron (Jeff Kassel) und Peter (Steve Markle) sind Anfang dreißig, beste Freunde, Mitbewohner und professionelle Laborratten. Mit ihrem Arbeitgeber, Testico Research, verbindet sie eine Hassliebe, die sowohl für ihr Glück als auch ihr Leiden der Grund zu sein scheint.

Jede amerikanische Kritik der Serie, ob positiv oder negativ, beinhaltet Begriffe wie "beleidigend", "geschmacklos" oder "krass", nichtsdestotrotz macht die Serie Spaß, vor allem wenn man für 25 Minuten bereit ist zu vergessen wer und vor allem wie alt man selber ist. Die Serie stammt aus der Feder von Kenny Hotz, der für "South Park" geschrieben hat, aber leider auch für "Kenny vs. Spenny" die Verantwortung trägt.

Sehr viel anspruchsvoller ist da schon die neue Vampir-Serie "True Blood", der wir uns in unserem zweiten Serienpreview widmen. In der Welt der neuen Produktion des Pay-TV-Senders HBO sind die Untoten an die Öffentlichkeit getreten, organisiert und streben gar einen Verfassungszusatz für ihre Bevölkerungsgruppe an. Der Schlüssel zum friedlichen Zusammenleben ist Tru:Blood, synthetisches Blut aus Japan, das den Durst der Vampire stillt und sie nicht auf die Jagd nach Menschen gehen lässt.

Unsere ausführlichen Serienpreviews gibt es unter:

Serienpreview: "Testees"
und
Serienpreview: "True Blood"

30.01.2009 - Anastasia Korablev/Ralf Döbele/wunschliste.de

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