
Im Streit um die Weiterbeschäftigung von ZDF-Chefredakteur Nikolaus Brender wird es nicht wie erwartet am 27. März zu einer Entscheidung kommen. Intendant Markus Schächter hat sich erstmals zur Personalie geäußert und dabei angekündigt, eine unabhängige Expertise in Auftrag zu geben. Mit Hilfe eines externen Gutachtens sollen aufgeworfene Sachfragen geklärt und die aus dem Ruder gelaufene Diskussion wieder versachlicht werden.
Am 27. März hätte der ZDF-Verwaltungsrat über einen neuen Vertrag für Brender entscheiden sollen. Eine CDU-nahe Mehrheit um Hessens Ministerpräsident Koch plädiert dafür, Brenders Vertrag nicht zu verlängern, was zu Spekulationen über mögliche parteipolitische Seilschaften geführt hatte (wunschliste.de berichtete).
Im Anschluss an die heutige Sitzung des Fernsehrats äußerte sich Intendant Schächter erstmals öffentlich und sagte dem aktuellen Posteninhaber weiterhin seine Unterstützung zu: "Brender ist und bleibt mein Kandidat für die nächste Amtszeit des Chefredakteurs." Ziel des Gutachtens sei es unter anderem, festzustellen, welche Kriterien der Verwaltungsrat bei Personalentscheidungen zugrunde legen darf. Daher habe er in Absprache mit Brender entschieden, die Vertragsverlängerung bis zur Klärung der strittigen Fragen auszusetzen.
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...oder vom Trecker überfahren...
Pilchschrieb am 14.03.2009, 20.37 Uhr: via tvforen.de
Wer kein Hofberichterstattung im Sinne der Regierung abliefert, wird eben abgesägt
mangoline1schrieb am 13.03.2009, 22.20 Uhr: via tvforen.de
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