
Mit "Dark Blue" schickt Erfolgsproduzent Jerry Bruckheimer erstmals eine Serie für einen US-Kabelsender an den Start. Das neue Format des Senders TNT zeigt die Fälle eines geheimen Undercover-Teams, das in Los Angeles gegen das organisierte Verbrechen kämpft und sich nicht wirklich vor irgendeinem Vorgesetzten verantworten muss. Dabei nehmen es Carter Shaw und Kollegen oft mit den gefährlichsten Unterwelt-Bossen auf. Dylan McDermott, Serien-Fans noch als Bobby Donnell in "The Practice" in überaus guter Erinnerung, konnte als Hauptdarsteller gewonnen werden. Doch nach der Pilotfolge stellt sich nicht nur die Frage, ob dies wirklich eine gute Wahl war. "Dark Blue" muss sich außerdem eine uninspirierte Konzeption und eine massive Ansammlung von Serien-Klischees vorwerfen lassen. Es gibt auch einige Lichtblicke, vor allem bei den Nebendarstellern. Doch insgesamt ist die Pilotfolge recht enttäuschend.
"Dark Blue" beginnt mit einem Schock - wortwörtlich. In der ersten Szene wird ein FBI-Agent bis zur Besinnungslosigkeit mit Elektroschocks gefoltert. Die Gangster hatten aber immerhin noch genug Zeit für die Unmenschlichkeit eine optisch ansprechende Location mit perfekt blau-weiß flackernden Lichtern zu finden . . .
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