Serienpreview: "White Collar"

Neue Ermittler-Serie überzeugt durch ihren Charme
Bild: USA Networks

Es gibt keine neuen Geschichten, es kommt nur darauf an, wie man sie erzählt - sicher keine besonders revolutionäre Weisheit, vor allem bei der Beurteilung von Fernsehserien. "White Collar" ist trotzdem das perfekte Beispiel dafür. Ein FBI-Agent geht zusammen mit einem verurteilten Betrüger auf die Jagd nach anderen "White Collar Criminals", also nach Betrügern, Fälschern und Wirtschaftskriminellen mit weißem Kragen. FBI-Agenten? Kennen wir, hatten wir schon, haben wir noch in "FlashForward" und "V". Schwindler? Kennen wir, hatten wir schon in "Kobra, übernehmen Sie", haben wir noch in "Leverage". Ein ungleiches Paar als Ermittlerteam? Ist ja fast schon Pflicht. Trotzdem offeriert der amerikanische Kabelsender USA mit "White Collar" wunderbar kurzweilige Unterhaltung, die trotz zunächst gängig wirkendem Konzept jede Menge Spaß bietet. Genau wie bei "Burn Notice", so liegt auch hier der Schlüssel zum Erfolg bei charismatischen Schauspielern, zwischen denen die Chemie einfach stimmt, und einer gewaltigen Portion Humor. Außerdem liegt trotz bekannter Zutaten eine Serie über Kriminelle in Nadelstreifen, die Millionenbeträge abzocken, nun wahrlich am Puls der Zeit.

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07.12.2009 - Ralf Döbele/wunschliste.de

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