Geschichte von unten

Wie das rheinland-pfälzische Kulturministerium heute in Mainz bekannt gab, wird Edgar Reitz in diesem Jahr einen vierten Teil seiner vielfach ausgezeichneten TV-Familiensaga "Heimat" drehen.

Insgesamt dreißig Fernsehfilme umfassen die ersten drei, großteils im Hunsrück spielenden Zyklen "Heimat", "Die zweite Heimat - Chronik einer Jugend" und "Heimat 3 - Chronik einer Zeitwende", die die zeitgeschichtlichen, politischen, kulturellen und gesellschaftlichen Entwicklungen in Deutschland von 1919 bis 2000 am Beispiel einer Familiengeschichte darstellen. Reitz war durch seine Saga, die bei der Erstausstrahlung in der ARD im Jahr 1984 ein Publikum von etwa 10 Millionen pro Folge erreicht hatte, weltweit bekannt geworden. Vor wenigen Wochen ist der 73-jährige Regisseur zum Ehrendoktor der Universität Mainz ernannt worden.

Der vierte Teil von "Heimat" werde anders strukturiert werden, auch gebe es diesmal kein klassisches Drehbuch, teilte das Kulturminitserium mit: "Neben der Rahmenhandlung, die von spontanen Begegnungen an den Drehorten profitieren will, ist der weitere Ablauf des Films ein Produkt der Montage". Der Blick der Zuschauer solle nicht nur auf einen neuen Zeitabschnitt gelenkt werden, sondern auch zurück in die bereits dargestellten Jahrzehnte.

14.03.2006 - Jutta Zniva/Quelle: orf.at in Vermischtes
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  • Miss RossiMiss Rossischrieb am 15.03.2006, 22.52 Uhr: via tvforen.de

    Man kann auch was zu Tode erzählen. Heimat 3 war mir auch schon zuviel.
  • MorseMorseschrieb am 14.03.2006, 22.06 Uhr: via tvforen.de

    Ja, es gab leider Auflagen für Reitz von der ARD: es durfte nicht wieder zu "intellektuell" werden wie "Heimat 2"...
  • zomteczomtecschrieb am 14.03.2006, 20.15 Uhr: via tvforen.de

    IMHO war "Heimat 3 - Chronik einer Zeitwende" bereits überflüssig

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