ARD und ZDF sichern sich Fußball-WM 2018

Exklusive Übertragungsrechte für alle 64 Spiele
Bild: ARD/ZDF
ARD und ZDF sichern sich Fußball-WM 2018/Bild: ARD/ZDF

ARD und ZDF haben sich die Übertragungsrechte an der Fußball-Weltmeisterschaft 2018 in Russland gesichert. SportA, die Sportrechte-Agentur von ARD und ZDF, hat sich mit der FIFA auf einen neuen Vertrag verständigt. Den öffentlich-rechtlichen Sendern wird das exklusive Recht zur Live- und zeitversetzten Verwertung aller 64 Spiele eingeräumt. Es besteht auch die Möglichkeit, einzelne Spiele per Sublizenzierung an interessierte Free- und Pay-TV-Sender weiterzureichen.

"Die Fußball-WM wird für Begeisterung im Land sorgen und wie immer ein Schub für das Gemeinschaftsgefühl sein", kommentiert Ulrich Wilhelm, der für die ARD-Sportrechte zuständige BR-Intendant. "Wir freuen uns sehr über den Zuschlag der FIFA. Die WM ist und bleibt bei uns in guten Händen." Auch ZDF-Intendant Thomas Bellut zeigt sich zufrieden: "Ich bin froh, dass wir den Zuschauern nach dem nächsten Turnier in Brasilien 2014 auch die WM in Russland präsentieren können. Der Vertrag ist auch eine Bestätigung der Kompetenz und Leistungsstärke der Kolleginnen und Kollegen in den Sportredaktionen und Produktionsteams."

Der Abschluss steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung der zuständigen Gremien. Zu den finanziellen Aspekten wurde Stillschweigen vereinbart.

30.03.2012, 16.59 Uhr - Michael Brandes/wunschliste.de in Medien
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  • Dracula der ZwoteDracula der Zwoteschrieb am 30.03.2012, 21.14 Uhr: via tvforen.de

    Interessiert doch nen toten Gärtner, was für ein Gefühl 2018 entsteht...
  • jeanyfanjeanyfanschrieb am 30.03.2012, 17.36 Uhr: via tvforen.de

    Bei solchen Meldungen frag ich mich eigentlich immer zwei Sachen: Wer denkt sich immer die netten Kommentare zu solchen Ereignissen aus. Egal ob irgendwelche Moderationsfragen geklärt werden, Sportereignisse vergeben werden oder sonstwas, immer klingt es für mich so, als ob sich da erstmal ein paar Marketingleute ein paar schöne Sätze dazu haben einfallen lassen, die dann irgendjemand vortragen darf. Hätte man als Gebührenzahler da nicht zumindest in irgendeiner Art und Weise das Recht, informiert zu werden, wofür wie viel Geld ausgegeben wird?

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