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484

Erlebnis Erde

D, 2007–

Erlebnis Erde
WDR/nautilusfilm/Tobias Friedrich
Serienticker
  • Platz 833484 Fans
  • Serienwertung5 195614.60von 10 Stimmeneigene: –
134

Der Inn - Grüner Fluss aus den Alpen

Folgeninhalt
Der Inn ist ein Fluss mit vielen Gesichtern und vielen Geschichten. Er verwandelt sich vom Gletscherbach im Hochgebirge in einen großen Strom im Voralpenland. Sein Wasser stürzt über turmhohe Felsen in die Tiefe und plätschert beschaulich durch Seengebiete und Auwälder. Der Film folgt dem Flusslauf von der Quelle am Lunghinpass bis zur Mündung in die Donau. Filmautor Franz Hafner ist fasziniert vom Inn: "Mich hat die Vielfalt der Tiere und Pflanzen beeindruckt, die entlang des Inn leben. Ich kenne keinen anderen Fluss, an dessen Ufern man Schneehühner und Murmeltiere, aber auch Wildgänse und Biber beobachten kann." Die Erzählung beginnt im Engadin - im Spätwinter, wenn Schnee und Eis zu schmelzen beginnen - und endet am Ende des Sommers in Passau, wo sich der Inn mit der Donau zu einem großen Strom vereint. Es ist eine Reise durch Naturparadiese und Kulturregionen, an die schönsten und interessantesten Orte des Inn führt, der als längster Nebenfluss der Donau auf 520 Kilometern die Schweiz, Österreich und Bayern durchfließt. So folgt die Kamera zunächst im Engadiner Quellgebiet den Steinböcken und Schneehühnern. In den dunklen Schluchtwäldern stehen dann Uhu und Wasserfledermaus im Mittelpunkt. Um Biber, Fischotter und die großen Kolonien der Lachmöwen geht es, wenn die Reise in Schilfwälder und Auen voller Sandinseln und Weidendickichte führt. Franz Hafner thematisiert auch die Eingriffe durch den Menschen, die Regulierungen und Veränderungen des Flusslaufes oder die Kraftwerke und ihr Einfluss auf die Tier- und Pflanzenwelt. "Der Inn ist ein Fluss in Menschenhand. Uferverbauungen und 23 Kraftwerke haben ihn von Grund auf verändert. Dennoch hat er seine Kraft bewahrt: Wo immer man ihm Platz lässt, erobert sich die Natur Stück für Stück die alte Flusslandschaft zurück. Einen Alpenfluss dieser Größe kann der Mensch niemals ganz beherrschen oder zerstören - höchstens für unbestimmte Zeit nutzen. Die gewaltigen Hochwasser erinnern die Menschen immer wieder daran, wie verwundbar sie gegenüber der Kraft der Natur sind.
(ARD)
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Deutsche TV-Premiere: Mo, 16.07.2012, Das Erste
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