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Die Blütezeit des Römischen Reichs war auch die des Kolosseums. Moderne Analysen von Knochenfunden belegen: Gladiatoren waren die Sportstars der Antike - mit spezieller Ernährung und medizinischer Spitzenversorgung. Doch als das Christentum im 3. Jahrhundert an Einfluss gewann, begann der Niedergang Roms - und mit ihm der des Kolosseums. Der zweite Teil der Dokumentation zeigt, wie der Bedeutungsverlust des Kolosseums mit dem Niedergang des Römischen Reichs einherging. Zwar stiegen zahlreiche Gladiatoren von Gefangenen zu gefeierten Athleten auf, doch die aufwendigen Spiele wurden für das Reich zunehmend zur finanziellen Belastung. Die Amphitheater, einst Orte der Unterhaltung und der imperialen Repräsentation, verwandelten sich in Schauplätze politischer Gewalt: Hier starben nun Gegner Roms - vor allem Christen - den Märtyrertod. Nach dem Untergang des weströmischen Reiches kann sich Rom den Luxus des Kolosseums nicht mehr leisten, der letzte bekannte Bericht, der die Spiele erwähnt, stammt aus dem Jahr 523 nach Christus. Das Kolosseum, einst Symbol römischer Macht, wird zum Mahnmal eines untergegangenen Imperiums. Regie: Pete Chinn, Bianca Zamphira, Ben Holgate...
(ORF)
Länge: ca. 52 min.








