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Körperliche Verletzungen und Übergriffe werden in unserer Gesellschaft zu Recht geahndet und mit rechtlichen Schritten belegt. Im Gegenteil dazu werden verbalen Verletzungen, gerade in der digitalen Welt, oft keine Grenzen gesetzt. Die Absender, Blogger und Poster überlegen nicht bzw. in nur rudimentärer Weise, wie ihre Aussagen beim Gegenüber ankommen, was sie bewirken und welche Schmerzen sie bereiten können. Solche Angriffe können als Konsequenz schwere psychische Krisen, Suizidalität, Rufmord und Existenzverlust nach sich ziehen. Man muss hier nicht nur an Prominente denken, deren Karriere durch diese Form von Rufmord ein jähes Ende findet, sondern auch an Kinder und junge Menschen, die dadurch in schwere Lebenskrisen gedrängt werden.
(ORF)






