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Dieses Video aus der Serie "Was bleibt" zeigt eine Handweberei aus Niederbayern.
Die Handweberei Moser im niederbayerischen Wegscheid führt noch als einer der letzten Betriebe Deutschlands das immaterielle Kulturerbe „Handweberei“ weiter. Auf über hundert Jahre alten, hölzernen Webstühlen entstehen Tag für Tag Stoffe, in denen viele Stunden aufwendiger Handarbeit stecken. Tischdecken, Vorhänge, Geschirrtücher uvm. werden hier noch in feinster Handarbeit gefertigt – allen industriellen Webmaschinen zum Trotz. Das Markenzeichen des Familienbetriebs in zweiter Generation ist das traditionelle Schwedenstern-Muster, das lange Chefsache war. Doch nach einem Schicksalsschlag innerhalb des Familienbetriebs übernahm die langjährige Mitarbeiterin Uli das Weben des herausfordernden Musters und führt so ein Stück Wegscheider Tradition fort.
Die Webtradition im Wegscheider Land reicht bis ins 17. Jahrhundert zurück. Doch Mechanisierung, Textilindustrie und das Aus der Genossenschaften machen das Handwerk zur Rarität. Seit 2023 gilt die Handweberei sogar als immaterielles Kulturerbe.
Wie fühlt es sich an, einer der letzten des eigenen Handwerks zu sein? Wir zeigen Menschen aus Bayern, die allen Umbrüchen standhalten und ihr Handwerk weiter mit Hingabe betreiben, obwohl ihre Produkte industriell längst viel leichter und günstiger herzustellen sind. Wir erzählen ihre einzigartigen Geschichten und ergründen, was auch in Zukunft von ihrem Handwerk bleibt.
Die Handweberei Moser im niederbayerischen Wegscheid führt noch als einer der letzten Betriebe Deutschlands das immaterielle Kulturerbe „Handweberei“ weiter. Auf über hundert Jahre alten, hölzernen Webstühlen entstehen Tag für Tag Stoffe, in denen viele Stunden aufwendiger Handarbeit stecken. Tischdecken, Vorhänge, Geschirrtücher uvm. werden hier noch in feinster Handarbeit gefertigt – allen industriellen Webmaschinen zum Trotz. Das Markenzeichen des Familienbetriebs in zweiter Generation ist das traditionelle Schwedenstern-Muster, das lange Chefsache war. Doch nach einem Schicksalsschlag innerhalb des Familienbetriebs übernahm die langjährige Mitarbeiterin Uli das Weben des herausfordernden Musters und führt so ein Stück Wegscheider Tradition fort.
Die Webtradition im Wegscheider Land reicht bis ins 17. Jahrhundert zurück. Doch Mechanisierung, Textilindustrie und das Aus der Genossenschaften machen das Handwerk zur Rarität. Seit 2023 gilt die Handweberei sogar als immaterielles Kulturerbe.
Wie fühlt es sich an, einer der letzten des eigenen Handwerks zu sein? Wir zeigen Menschen aus Bayern, die allen Umbrüchen standhalten und ihr Handwerk weiter mit Hingabe betreiben, obwohl ihre Produkte industriell längst viel leichter und günstiger herzustellen sind. Wir erzählen ihre einzigartigen Geschichten und ergründen, was auch in Zukunft von ihrem Handwerk bleibt.
(Bayerischer Rundfunk)
Länge: ca. 7 min.


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