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Die Dokumentation führt in den Osten Afrikas, auf einen Berg, der fast 6.000 Meter in den Himmel ragt. Obwohl er in den Tropen liegt, wird seine Spitze von Eis bedeckt. Er ist der höchste freistehende Vulkan der Welt. 200 Jahre war er nur der Legende nach bekannt. Westliche Wissenschaftler weigerten sich sogar lange Zeit, an seine Existenz zu glauben. Für die Menschen, die auf seinen Hängen leben, ist er jedoch schon immer von großer spiritueller Bedeutung. Er ist ihr heiliger Berg: der Kilimandscharo. Doch nicht nur für die Ureinwohner, auch für unzählige Menschen aus anderen Teilen der Welt ist er von unwiderstehlicher Faszination. Alljährlich kommen Abertausende, nur um einmal auf dem weißen Dach Afrikas zu stehen. Die Dokumentation folgt einer Gruppe von zehn Wanderern, die in ihrem Urlaub alles versuchen, um den Berg zu bezwingen. Ihr Abenteuer wird sechs Tage dauern. Doch längst nicht alle kommen am Ziel ihrer Träume an. Neben den Bildern der ungewöhnlichen Vegetation auf diesem Riesenberg und den abenteuerlichen Erlebnissen der Wandergruppe zeigen historische Aufnahmen frühe Forscher bei der gefährlichen Erkundung der weiten Bergregion und wie der Tourismus seinen Siegeszug startet - mit allen Problemen, die dem Kilimandscharo heute zu schaffen machen. In der Kombination von raffinierten Trick- und hautnahen Realaufnahmen lassen die Filmemacher längst Vergangenes wieder lebendig werden. So schaffen sie es beispielsweise, die Entstehung des Kilimandscharo, die Hunderttausende Jahre dauerte, in Sekundenschnelle nachzuvollziehen.
(arte)
Länge: ca. 43 min.





