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Die Kreuzfahrer verfolgen ein klares Ziel: den Weg nach Jerusalem zu öffnen. Dafür müssen sie zunächst Antiochia einnehmen - eine strategisch wichtige Stadt. Sie verfolgen damit ein Vorhaben, das religiöse Motivation und europäische Machtinteressen miteinander verbindet. Doch kaum ist Antiochia erobert, stehen die Kreuzfahrer einem neuen, mächtigen Gegner gegenüber: dem Herrscher von Mossul. Ein Jahr nach diesem Sieg nehmen die Kreuzfahrer Jerusalem ein. Gottfried von Bouillon wird der erste Herrscher des christlichen Königreichs von Jerusalem. Der Sieg in Antiochia hat erhebliche politische Bedeutung. Er legitimiert die europäische Präsenz im Heiligen Land. Darüber hinaus zeigen die Belagerung und der Kampf um die Stadt die Komplexität der Beziehungen zwischen den Kreuzrittern, den Byzantinern und den muslimischen Herrschern. Der Sieg beflügelt die mittelalterliche Fantasie und inspiriert Lieder, Epen und Legenden.
(ZDF)







