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Nico (29) und Kristina (30) verdienen Geld mit ihrem Körper: er durch Plasmaspende, sie mit einer Medizinstudie. Für den Körper bedeutet das Strapazen. Warum tun sie sich das dennoch an? An Nicos Arm ist mittlerweile eine Narbe. Trotzdem spendet er zweimal pro Woche Plasma - für ihn ein regelmäßiges Zubrot. Kristina lässt ein neues Medikament in ihren Körper - für viel Geld. Sie sei Hypochonderin, sagt sie. Und doch wagt sie diesen großen Schritt. Nico und Kristina geben ihren Körper her und belasten ihn für etwas Gutes, aber das Hauptargument dabei ist das Geld. Nicos Plasmaspenden sind für ihn ein Zuverdienst, von dem er sich auch schon mal ein Handy geleistet hat. Nico hat viele Wege gefunden, über die er sich etwas Geld dazuverdienen kann. Mit Mystery Shopping, als Lichtdouble oder auch mal als Statist beim Film - er macht viele kleine Gelegenheitsjobs. Seinen Körper möchte er in Zukunft vielleicht sogar noch mehr einsetzen - er überlegt auch, sich als Samenspender zu registrieren. Kristina nimmt an einer medizinischen Studie teil und lässt sich ein neues Medikament intravenös verabreichen. Ihr Körper ist ihr sehr wichtig, sie schaut, dass sie gesund isst und viel Sport macht. Und trotzdem macht sie etwas, vor dem viele zurückschrecken würden: ein Medikament testen, das es so noch gar nicht gibt. Falls das Medikament auf den Markt kommt, kann es vielen Menschen das Leben verbessern. Das spielt für Kristina eine Rolle, aber auch das Geld. Denn Kristina hat Schulden, die sie abbezahlen muss. Das Geld für die Teilnahme an der Studie gibt ihr die Möglichkeit, sich schnell wieder Schönes leisten zu können und nicht alles in die Schuldentilgung zu stecken. Die Geschichten von Nico und Kristina bilden eine Folge des "37°Leben"-Zweiteilers "Mein Körper, mein Kapital".
(ZDF)
Länge: ca. 30 min.







