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In einem bewegenden Studioexperiment mit dem Psychologen Leon Windscheid sprechen Mütter, Töchter und Söhne aus, wie sehr Muttersein und Mütter sie geprägt haben. Dankbarkeit, Enttäuschung, Loyalität, Kontaktabbrüche, Gewalt- und Traumaerfahrungen: Kaum eine Rolle ist aufgeladener als die der Mutter. Manche Kinder wurden getragen, andere verletzt. Manche Mütter konnten lieben, andere waren selbst überfordert oder traumatisiert. Mutterliebe ist kein Garant für eine gute Beziehung - und ihr Fehlen kein persönliches Versagen. Fabienne Becker-Stoll, Psychologin und Direktorin des Staatsinstituts für Frühpädagogik an der Universität Regensburg, führt aus, warum uns früheste Bindungserfahrungen - egal ob positiv oder negativ - nachhaltig beeinflussen, jedoch nicht allein entscheidend sind für das spätere Leben oder die Tatsache, ob man selbst ein sicheres oder vielleicht ängstlicheres Elternteil wird.
(ZDF)
Länge: ca. 15 min.






