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Schwarz-Rot-Geht's noch?
Die Fußball-WM lässt wieder einmal vieles in Schwarz-Rot-Gold erstrahlen. Doch was für die einen Ausdruck von Begeisterung, Zusammengehörigkeit und Identität ist, löst bei anderen Unbehagen aus. Kaum etwas bringt ihn so sichtbar zum Vorschein wie der Fußball: den Nationalstolz.
Die einen sagen: Wir haben unsere Vergangenheit kritisch aufgearbeitet, pflegen Erinnerungskultur und dürfen uns langsam mal ein bisschen locker machen! In Ländern wie den USA oder Großbritannien sind Länderflaggen ganz normal und sogar längst gesellschaftlicher Alltag. Patriotismus sofort mit der Nazi-Keule zu begegnen, wäre fatal und spaltend.
Andere kritisieren jedoch, dass Patriotismus eben nicht automatisch zu Zusammenhalt, sondern viel zu oft auch zu gefährlichem Nationalismus, Fremdenfeindlichkeit und Abgrenzung führen kann. Dass heutiger Nationalstolz oft mit extrem rechten Gruppen in Verbindung gebracht wird, käme ja nicht von ungefähr. Genauso wenig könne man stolz auf etwas sein, auf das man keinen Einfluss hatte.
Wo verläuft die Grenze zwischen Verbundenheit und Nationalismus? Stärkt Patriotismus den gesellschaftlichen Zusammenhalt – oder grenzt er Menschen aus? Bei 13 Fragen diskutieren wir: Dürfen wir stolz auf Deutschland sein?
Unsere Teilnehmer*innen:
Finn Flebbe: Bundesvorsitzender der Jungen Liberalen, Veteran der Bundeswehr
Claudia Neumann: Sportjournalistin und Fußball-Kommentatorin
Nosherwan Gondal: BWL-Student und Fußballfan
Daniel Wolfson: Stand-Up Comedian
Ole Nymoen: Autor, Podcaster, Journalist
Greta Linde: Journalistin und Moderatorin
Die Fußball-WM lässt wieder einmal vieles in Schwarz-Rot-Gold erstrahlen. Doch was für die einen Ausdruck von Begeisterung, Zusammengehörigkeit und Identität ist, löst bei anderen Unbehagen aus. Kaum etwas bringt ihn so sichtbar zum Vorschein wie der Fußball: den Nationalstolz.
Die einen sagen: Wir haben unsere Vergangenheit kritisch aufgearbeitet, pflegen Erinnerungskultur und dürfen uns langsam mal ein bisschen locker machen! In Ländern wie den USA oder Großbritannien sind Länderflaggen ganz normal und sogar längst gesellschaftlicher Alltag. Patriotismus sofort mit der Nazi-Keule zu begegnen, wäre fatal und spaltend.
Andere kritisieren jedoch, dass Patriotismus eben nicht automatisch zu Zusammenhalt, sondern viel zu oft auch zu gefährlichem Nationalismus, Fremdenfeindlichkeit und Abgrenzung führen kann. Dass heutiger Nationalstolz oft mit extrem rechten Gruppen in Verbindung gebracht wird, käme ja nicht von ungefähr. Genauso wenig könne man stolz auf etwas sein, auf das man keinen Einfluss hatte.
Wo verläuft die Grenze zwischen Verbundenheit und Nationalismus? Stärkt Patriotismus den gesellschaftlichen Zusammenhalt – oder grenzt er Menschen aus? Bei 13 Fragen diskutieren wir: Dürfen wir stolz auf Deutschland sein?
Unsere Teilnehmer*innen:
Finn Flebbe: Bundesvorsitzender der Jungen Liberalen, Veteran der Bundeswehr
Claudia Neumann: Sportjournalistin und Fußball-Kommentatorin
Nosherwan Gondal: BWL-Student und Fußballfan
Daniel Wolfson: Stand-Up Comedian
Ole Nymoen: Autor, Podcaster, Journalist
Greta Linde: Journalistin und Moderatorin
(ZDF)
Länge: ca. 37 min.






