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Die Katastrophe des Zeppelins „Hindenburg“ dauerte nicht länger als 7 Sekunden. Die vier an diesem Tag anwesenden Agenturfotografen reagierten unterschiedlich. Am 6. Mai 1937 waren sie in Lakehurst, um die üblichen Porträtaufnahmen der Persönlichkeiten zu machen, die das Luftschiff bestiegen. Als es in Flammen aufging, machten alle Fotografen spektakuläre Aufnahmen vom Absturz und der Rettung der Passagiere. Der Keystone-Fotograf Sam Shere vertraute die Klischees einer Stewardess der American Airlines an, damit sie so schnell wie möglich nach New York gelangen sollten. Von dort aus brachte sie ein Charterflugzeug nach Paris. Damals gab es nur sehr wenige Piloten, die den langen Flug über den Atlantik meisterten. Aber dank dieser Heldentat wurden die Fotos von der Zeppelin-Katastrophe massenhaft verbreitet: in „Excelsior“, „Paris-Soir“ und „Illustration“.
(arte)
Länge: ca. 6 min.




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