Folgeninhalt
Die vierte Folge "Das Ende der alten Götter" steht im Zeichen des Niedergangs. Das Imperium bedrohten an der Nordgrenze Germanen, im Osten Hunnen. Untergangsvisionen machten sich in Rom breit. Aus Furcht vor Barbareneinfällen umgab sich die Kapitale mit einem gewaltigen Mauerring, dessen Reste auch heute noch beeindrucken. Trotz dieser Drohkulisse kam es in der Spätantike zu einer kurzen Blüte. Riesige Thermen wurden errichtet. Unter Kaiser Konstantin wandelte sich das Christentum von der Geheim- zur Staatsreligion. Gottesdienste fanden nicht mehr im Verborgenen statt. Prachtvolle Kirchen entstanden jetzt mit kaiserlicher Unterstützung in der ganzen Stadt. Die Gräber der Apostel Petrus und Paulus wurden zum Ziel von Wallfahrten. Die Verehrung von Märtyrerreliquien setzte einen Strom von Pilgern in Gang. Rom wurde zum Zentrum des neuen Glaubens und ist es bis heute geblieben. In ihrer vierteiligen Dokumentation setzt Elli G. Kriesch Herrschafts-, Bau- und Alltagsgeschichte dieser Hauptstadt der Welt in einen historischen Kontext und bringt den Zuschauern den neuesten Stand der archäologischen Forschung nahe. Nicht nur die Bedeutung einzelner Bauwerke wird dargestellt, sondern auch ihre Funktion in der römischen Gesellschaft erklärt.
(Bayerisches Fernsehen)
Länge: ca. 45 min.