Folgeninhalt
Im Mittelpunkt der neuen Dokumentar-Serie stehen sehr persönliche Biographien von Zeitzeugen. Über sechs Folgen hinweg werden Familienschicksale erzählt, in denen sich das Lebensgefühl der Gründungsjahre beider deutscher Staaten spiegelt. "Unsere 50er Jahre - Wie wir wurden, was wir sind" zeigt Deutschland - Ost und West - in den Umbrüchen der Nachkriegsjahre. Bewusst wird dabei auf die üblichen Archivaufnahmen historisch bedeutsamer Ereignisse verzichtet. Die Serie erzählt Geschichte vielmehr konsequent als persönliches Erleben, eben so, wie Geschichte tatsächlich erinnert wird. Ob Arbeiter oder Hausfrau, Fabrikant oder Künstler, Kriegsheimkehrer oder Überlebender, Schulkind oder Jugendliche - stets bestimmen die Erinnerungen an privates Glück und persönliche Krisen der Zeitzeugen das Geschehen: der erste Kühlschrank oder Urlaub, Eintritt in die SED, Heimkehr aus der Kriegsgefangenschaft, Konzert, der Aufstand des 17. Juni, die Rückkehr der Emigranten... Die Zeitzeugen erzählen ihre Geschichten. In ihren Biographien spiegeln sich die großen Veränderungen in Politik, Wirtschaft und Kultur. In ihren Erinnerungen wird der Alltag in den 50er Jahren sichtbar - jenseits aller Schlagwörter.
(rbb)
Länge: ca. 45 min.





