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47

Die Befreiung

D, 2004

Die Befreiung
ZDF
  • 47 Fans
  • Serienwertung0 9149noch keine Wertungeigene: –

Die Befreiung Episodenguide

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  • Zeichenerklärung: S StaffelE Episode Stream im TV

Dokumentation in 5 Teilen

  • 1.01Der längste Tag
    Im Morgengrauen des 6. Juni 1944 verwandelte sich der Küstenstreifen der Normandie in eine Hölle aus Feuer und Rauch. Schwere alliierte Schiffgeschütze nahmen die deutschen Befestigungen unter Feuer, um den Landungssektor sturmreif zu schießen. Um 6.30 Uhr erreichten die ersten Landungsboote den Strand. Doch viele deutsche Soldaten hatten den Bombenhagel überlebt. Aus ihren Schützengräben und Bunkern feuerten sie nun Granaten und Maschinengewehrsalven in die landenden Truppen, die auf dem offenen Strand dem Beschuss völlig schutzlos ausgeliefert waren. Es war ein furchtbares Massaker am Landungssektor "Omaha-Beach". Nur mühsam gelang es den Alliierten, den kleinen Strandabschnitt einzunehmen. Und der Preis war unverhältnismäßig hoch: Tausende Verletzte und Tote . Doch am Ende des Tages siegte ihre Überlegenheit von Mensch und Material. Nun begann die Schlacht um die Normandie mit hohen Verlusten für beide Seiten. Bis Ende Juli 1944 verloren beide Seiten,die Alliierten und die Wehrmacht, mehr als 100.000 Mann. Nur wenige Wochen später sprengten mehr als eine Million Amerikaner, Briten und Verbündete den Verteidigungsring um die Normandie und marschierten in Richtung Paris. Die Befreiung Frankreichs stand kurz vor dem Abschluss. Der Film schildert Geschichte und Hintergründe des kriegsentscheidenden Landeunternehmens an der Küste der Normandie, skizziert Entscheidungen, Einstellungen und Einzelschicksale auf beiden Seiten. Menschliche Schicksale stehen im Mittelpunkt des Films. Dabei kommen nicht nur Veteranen der Schlacht zu Wort, sondern auch Menschen, die um das Überleben ihrer Angehörigen bangten.
    ZDF, 11.05.2004
  • 2.02Die Hölle von Monte Cassino
    Es war die Schlacht um den "heiligen" Berg. Am Morgen des 15. Februar 1944 hielten die Mönche von Monte Cassino wie gewohnt ihre 9.00 Uhr-Messe. Auch etwa 800 Flüchtlinge und Verwundete, Frauen und Kinder befanden sich im Kloster - ein einzigartiges Kulturdenkmal, das 529 von Benedikt von Nursia errichtet worden war. 229 US-Bomber der 12. und 15. Luftflotte waren im Anflug: Über dem Klosterberg klinkten sie ihre tödliche Fracht aus. 435 Tonnen Brand- und Sprengbomben verwandelten Monte Cassino in ein Inferno aus Feuer und Rauch. Die Abtei wurde regelrecht in Stücke gerissen. Die Geburtsstätte des Benediktinerordens, 150 Kilometer südlich von Rom, glich am Ende einer Trümmerwüste. Auf alliierter Seite hieß es, die Deutschen hätten die Abtei zu einer "Schlüsselstellung gemacht und mit schweren Geschützen bestückt". Doch traf das wirklich zu? War die totale Zerstörung einer "Wiege des Abendlandes" ein sinnloser Akt, wie die NS-Propaganda in alle Welt hinausposaunte? Oder gab es Anzeichen, dass das Kloster doch noch militärisch genutzt wurde?
    ZDF, 18.05.2004
  • 3.03Der Kampf um Paris
    History XXL - über Hitlers Frankreich-Feldzug im Westen Eine beinahe gespenstische Friedhofsruhe liegt im Sommer 1944 über Paris - bis zum 19. August. Unvermittelt bricht an diesem Tag der Aufstand gegen die NS-Militärmacht los. Anwohner errichten Barrikaden, Straßenkämpfer feuern aus dem Hinterhalt auf deutsche Besatzer, Partisanen greifen patrouillierende Panzer mit Molotowcocktails an. Die gerade noch 5000 Soldaten in der Stadt, auf diese Art von Krieg nicht vorbereitet, ziehen sich in festungsartige Stellungen zurück. Aber auch für die Rebellen wird die Lage dramatisch.
    ZDF, 25.05.2004
  • 4.04Die letzte Schlacht
    Nach der Invasion in der Normandie schien die deutsche Wehrmacht zu keiner Gegenoffensive mehr fähig. Das war ein verhängnisvoller Irrtum. Am 16. Dezember 1944 begann die "Ardennenoffensive". Hitler ließ die letzten Reserven der Wehrmacht mobilisieren und stürzte die Alliierten in ihre schwerste Krise seit der Landung auf dem europäischen Festland. Die Ardennen-Offensive brach im alliierten Bombenhagel zusammen. Anfang März 1945 standen die US-Truppen am Rhein.
    ZDF, 01.06.2004
  • 5.05Der letzte Akt
    Anfang März '45: Der Krieg kehrte in das Land zurück, von dem er sechs Jahre zuvor ausgegangen war. Im Osten kämpfte die Rote Armee an der Oder, im Westen standen Briten und Amerikaner am Rhein. Die deutschen Truppen sahen hier wie dort nur noch einen Ausweg: Alle Brücken sprengen und auf dem anderen Ufer neu formieren. Im Westen kam das Glück den Alliierten zur Hilfe. Am 7. März '45 nahm eine amerikanische Vorhut die intakte Rheinbrücke bei Remagen im Handstreich; ein Sprengversuch in letzter Sekunde scheiterte an einem defekten Kabel. Hitler tobte, ließ vier Offiziere erschießen und setzte alle verfügbaren Kräfte gegen die Brücke in Marsch. Doch selbst der Einsatz von Kampfschwimmern, deutschen "Kamikazefliegern" und V2-Raketen führte nicht zum Erfolg. Zwar stürzte die Brücke zehn Tage später ein, doch die Amerikaner konnten den Brückenkopf am Ostufer halten. Zwei Wochen später fiel die Rheinfront ganz. Mit über einer Million Soldaten und der größten Luftlandeoperation des Krieges setzten Briten, Amerikaner und Kanadier bei Wesel über den Fluss. Die Tür in das Innere Deutschlands war endgültig offen, die alliierten Truppen stürmten Richtung Ostsee und Elbe. Der alliierte Oberkommandierende Eisenhower notierte: "Mit der Operation vom 24. März war Deutschlands Schicksal besiegelt."
    ZDF, 08.06.2004